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Solveig Nebl beendet die Durststrecke : Die Martin-Luther-Gemeinde begrüßt die neue Pastorin

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

„Hier soll eine längere Durststrecke beendet werden“, verkündete Propst Thomas Drope im Vorstellungsgottesdienst für die neue Geistliche.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 12:30 Uhr

Quickborn | Es ist vollbracht: Fast ein Jahr nach dem Ausscheiden von Pastor Stefan Durst konnte die vakante Pfarrstelle der Martin-Luther-Gemeinde in Quickborn-Heide endlich neu besetzt werden. Solveig Nebl heißt die neue Pastorin.

„Hier soll eine längere Durststrecke beendet werden“, verkündete Propst Thomas Drope am Sonntagnachmittag im Vorstellungsgottesdienst für die neue Geistliche. Das nahmen mehr als 100 Besucher mit Erleichterung auf. Denn vorher hatte es „eine anstrengende Zeit für die Gemeinde mit insgesamt vier Vertretungen gegeben“, blickte Drope auf die vergangenen Monate zurück. Mit Vergnügen verlas er deshalb die Berufungsurkunde der frisch examinierten Pastorin in das „Pfarrdienstverhältnis auf Probe“. An dem Gottesdienst nahmen auch Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU) sowie mehrere Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh teil: Hartmut Ermes als Vorsitzender des Kirchengemeinderats, Pastor Rainer Patz und Kirchenmusiker Michael Schmult.

Nach Gesangs- und Choreinlagen informierte der Propst die Gemeinde über Lebensabschnitte der neuen Pastorin: Sie wurde 1984 in Buchholz geboren und wuchs mit fünf Geschwistern in Hamburg-Wilhemsburg auf. Nach dem Gymnasium entschloss sie sich 2005 für ein theologisches Studium in Hamburg. Während dieser Zeit, berichtete Drope, habe sie in der Küche eines Pflegeheims und in einer Bibliothek gearbeitet. „Beides lässt darauf schließen, dass Solveig Nebl praktische und geistige Arbeit miteinander verbinden kann“, hob Drope hervor. „Beides gilt es zu bewahren: mal die Maria und mal die Martha zu sein.“ Bei der Segnung wünschte er der jungen Pastorin, die ihr Vikariat in der St. Philippus-Gemeinde in Lübeck absolviert hat, ihre Erfahrungen und Begabungen zum Wohle ihrer neuen Gemeinde einzusetzen.

In ihrer Predigt griff Nebl die Themen Glaube, Hoffnung und Liebe auf, wobei sie sich zunächst mit einem Gedicht von Erich Fried auseinandersetzte. Darin spricht der Autor Zweifel und Hoffnung an: „Es ist Unsinn, sagt die Vernunft. Es ist, was es ist, sagt die Liebe.“ Dann spannte sie den Bogen zum Hohelied der Liebe des Paulus von Tarsus im ersten Korintherbrief. Da die Liebe ein Geschenk Gottes sei, also nicht exklusiv für Einzelne bestimmt, gelte es, dies anzunehmen und auch weiterzugeben. „Die Liebe ist auch bedeutsam für unser Miteinander und unsere Aufgaben, die nun vor uns stehen“, schloss die Pastorin ihre Predigt.

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