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Quickborner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 14:30 Uhr

Ellerau : Die Kindergärten werden erweitert

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Gemeindevertretung spricht sich einstimmig für die Vergrößerung der Kitas „Lilliput“ und „Uns Lütten“ aus. Die Anzahl der Anmeldungen ist gestiegen.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 17:48 Uhr

Ellerau | Zurzeit verfügt die Gemeinde Ellerau über insgesamt 50 Krippenplätze, davon 30 im Kindergarten „Lilliput“ und 20 im Kindergarten „Uns Lütten“. Für das nächste Jahr reichen diese Plätze jedoch nicht mehr aus. „Wir haben bereits sehr viele neue Anmeldungen. Der jetzige Platz wird dafür nicht ausreichen“, sagte Elleraus Bürgermeister Eckart Urban (SPD) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung im Bürgerhaus. Es sei ein rechnerischer Bedarf von bis zu 25 weiteren Plätzen im Laufe des Jahres 2016 vonnöten. Die beiden Kitas sollen nun erweitert werden. Einstimmig votierten die Gemeindevertreter dafür, die Verwaltung zu beauftragen, die erforderlichen Planungen auszuführen sowie die Bau- und Betriebsgenehmigungen einzuholen.

Im Kindergarten „Uns Lütten“ ist die Einrichtung einer Mini-Krippengruppe mit fünf Plätze geplant. Außerdem soll ein Zusatzgebäude mit Gruppenraum, Ruheraum, Sanitär- und Abstellraum für zehn weitere Kinder gebaut werden. Auch die Kindertagesstätte „Lilliput“ soll mit einem Zusatzgebäude mit zehn Krippenplätzen ausgestattet werden. Die Ausstattung wäre diesselbe. Beide Zusatzgebäude sollen aus vorgefertigten Bauteilen auf einem aus gemeindeeigenen, freien Grundstück gebaut werden. „Es ist Handlungsbedarf da, dem wir nachkommen müssen“, sagte Urban weiter. Für die Errichtung eines Zusatzgebäudes auf dem Gelände „Uns Lütten“ ist bereits eine Bauanfrage gestellt worden. Eine Antwort steht noch aus. Die Bebauung auf dem Nachbargrundstück von der Kita „Lilliput“ wurde überprüft und ist baurechtlich zulässig.

Für den Bau neuer Krippenplätze ist aus Landesmitteln eine Förderung von bis zu 22.000 Euro vorgesehen. Das vorliegende Angebot beläuft sich auf 76.500 Euro. Dazu kommen die Fundamentkosten, Anschlusskosten für Ver- und Entsorgung sowie die Kosten für die Möblierung und weitere Ausstattung, wie beispielsweise das Spielgelände. Insgesamt ist mit Kosten von 150.000 Euro für zehn Krippenplätze, also pro Kita zu rechnen.

Peter Groth, Vorsitzender des Bürgerforums, mahnte während der Sitzung jedoch, dass die Kosten im Auge behalten werden sollten. „Ich denke, es wäre sinnvoll einen Kostenplan aufzustellen. So können wir die Ausgaben leichter verfolgen und auch nachvollziehen. Es würde uns später vieles erleichtern“, schlug Groth vor. Dieser Ratschlag wurde von den Gemeindevertretern abgenickt und dem Beschlussvorschlag hinzugefügt.

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