30 Jahre Ortsverband Quickborner : Die Johanniter feiern Geburtstag

Hatten allen Grund zum Feiern: Heike Ruch vom „Lacrima“-Projekt (v. l.), Regionalvorstand Harald Halpick, Landesvorstand Sandra Zitzer, Ortsbeauftrager Matthias Weber und Landesausbildungsleiter Lars Taubenheim.
Hatten allen Grund zum Feiern: Heike Ruch vom „Lacrima“-Projekt (v. l.), Regionalvorstand Harald Halpick, Landesvorstand Sandra Zitzer, Ortsbeauftrager Matthias Weber und Landesausbildungsleiter Lars Taubenheim.

Seit 30 Jahren leistet der Quickborner Ortsverband Dienst am Menschen. Inzwischen schon mehr als 100 Mitglieder.

shz.de von
06. Juli 2015, 16:15 Uhr

„Das Wetter hat es etwas zu gut gemeint“, scherzte Ortsbeauftragter Matthias Weber, als er am Sonnabendvormittag die Gäste des Empfangs zum 30-jährigen Bestehen des Ortsverbands der Johanniter-Unfall-Hilfe begüßte. Zum feierlichen Anlass überbrachte die Stadt ihre Glückwünsche, und auch die Gründungsmitglieder Bernd Weiher und Matthias Gädigk wohnten dem Empfang bei.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der gegenüberliegen Marienkirche waren die geladenen Gäste gemeinsam in die Dienststelle in der Pinneberger Straße gegangen, um gemeinsam zu feiern. Weber blickte auf die vergangenen Jahre des Ortsverbands zurück. „Wir sind mit unseren Aufgaben gewachsen“, resümierte er. Nicht nur das Angebot, sondern auch die Zahl der Helfer in Quickborn seien gestiegen.

„Über einhundert Mitglieder haben wir hier inzwischen, und die Helfer haben tausende von Diensten geleistet“, lobte Landesvorstand Sandra Zitzer, die das konstante Engagement der Johanniter lobte – nicht nur in der Eulenstadt selbst, sondern auch deutschlandweit. Besonders hob sie die Johanniter-Jugend hervor. „Heutzutage haben Kinder und Jugendliche zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung – umso bemerkenswerter ist es, wenn sie sich für ein ehrenamtliches Engagement entscheiden.“

Dass die Helfer im Ort noch viel mehr leisten als Sanitätsdienst und Erste-Hilfe-Kurse, zeige sich an Projekten wie „Lacrima“ zur Begleitung trauernder Kinder oder der Hospizarbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Dabei die Balance zwischen Beruf, Ehrenamt, Freizeit und Familie zu finden, ist schwer“, so Zitzer, „und deshalb verdient das langjährige Engagement größten Respekt“.

Für den Ortsbeauftragten Weber war das Jubiläum mit etwas Wehmut verbunden – denn seine Ansprache sollte seinen letzten öffentlichen Auftritt darstellen. Ab August geht er in die Elternzeit. Der Ortsverband wird dann kommissarisch von Lars Taubenheim geleitet. Eine weitere Veränderung kündigt sich zum Jahreswechsel an: Anstatt wie bisher zum Regionalverband Hamburg, gehört der Quickborner Ortsverband ab 1. Januar kommenden Jahres zu Schleswig-Holstein.

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