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Quickborn : Die Hitze lockt mehr Gäste ins Freibad

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Verwaltung zieht eine erste Zwischenbilanz: Bereits 37.000 Besucher wurden registriert.

Quickborn | Trotz erhöhter Eintrittspreise: Das Sommerwetter mit Temperaturen von bis zu 35 Grad hat dem Quickborner Freibad mehr Gäste beschert als im Jahr zuvor. Die Verwaltung hat gestern eine Zwischenbilanz vorgelegt: Danach wurden bis Juli 33.872 Besucher registriert. Aktuell sind es sogar 37.000 Besucher.

„Das sind 1230 Gäste mehr als im Jahr zuvor“, berichtet Fachbereichsleiter Thomas Vorberg. Da waren es im Juli 32 642. Und die höchste Tagesbesucherzahl wurde am Pfingstmontag, mit 1304 Gästen registriert.

Das Ergebnis deute darauf hin, dass die Besucherzahlen im Bereich der Besucherzahl des Vorjahres liegen werden und womöglich sogar getoppt werden könnten. 44.816 Schwimmbegeisterte zog es 2013 ins Freibad, 2012 waren es 42.126 und 2011 verbuchte die Statistik lediglich 39.148 Besucher.

Außer dem gutem Wetter trägt die zentrale Lage zu dem guten Ergebnis bei. „Unter den Gästen sind nicht nur Quickborner, sondern auch Besucher aus Schnelsen, Stellingen und Eidelstedt“, sagt Schwimmmeisterin Helga Besler, eine von drei Vollzeitkräften. Das liege daran, dass das Freibad mit seinen Liegewiesen so schön sei und die Eintrittspreise im Vergleich zu Hamburg moderat seien.

Die Saison sei bislang reibungslos verlaufen: „Es gab keine Unfälle oder andere Zwischenfälle. Nichts Aufsehenerregendes. Es war ein richtig schöner Sommer. Alle hatten viel Spaß“, lautet ihr Resümee.

Auch viele junge Mütter seien mit ihren Babys ins Freibad gekommen. Unter den Gästen seien aber auch Omas und Opas mit ihren Enkeln gewesen. Und morgens gehört das Freibad den Frühschwimmern, die regelmäßig kommen und bereits ab 6.30 Uhr Einlass erhalten. „25 bis 40 sind es schon. Das hängt allerdings immer vom Wetter ab“, sagt Besler.

Doch trotz positiver Bilanz: Ein Freibad ist in den meisten Fällen immer ein Zuschussgeschäft. So auch in Quickborn: Nicht mehr als 300.000 Euro will die Politik jährlich zu den Gesamtkosten von etwas 400.000 Euro bezuschussen. Im vergangenen Jahr waren es 20.000 Euro mehr. Nun hoffen alle Beteiligten, dass das Wetter im August ähnlich gut sein wird wie in den vergangenen Wochen. Denn je höher die Einnahmen, desto geringer das Defizit.

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erstellt am 14.Aug.2014 | 10:00 Uhr

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