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Bürgermeisterwahl in Quickborn : Die ersten Duelle stehen an

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bürgermeisterwahl: Infoveranstaltung für Mitte März geplant. Kandidaten präsentieren sich bei der SPD.

Quickborn | Der Haushalt 2016, die Sanierung des Schulzentrums Süd, die Integrations- und Aufnahmepauschale, der Stellenplan, die Verwaltungsgemeinschaft mit Bönningstedt und Hasloh: Wer die jüngsten Sitzungen der Fachausschüsse und der Ratsversammlung in Quickborn besucht hat, der konnte verfolgen, dass die Debatten lebhafter und der Ton energischer werden. Knapp drei Monate vor der Bürgermeisterwahl in der Eulenstadt bringen sich Amtsinhaber Thomas Köppl (CDU) und seine Herausforderin Annabell Krämer (FDP) für das Duell an der Urne in Stellung.

Wann Quickborner Bürger die Positionen von Köppl, Krämer und etwaiger anderer Kandidaten während einer Informationsveranstaltung hören und hinterfragen können, steht derweil noch nicht fest. Wie die Quickborner CDU mitteilte, habe sie einen entsprechenden Antrag für die kommende Sitzung des Hauptausschusses am 25. Februar gestellt. Demnach solle die Verwaltung eine öffentliche Vorstellungsrunde organisieren. „Wir planen bereits dafür“, bestätigte Jochen Lattmann, Sprecher der Stadtverwaltung auf Anfrage dieser Zeitung und erklärt: „Vorbehaltlich der Beratungen im Hauptausschuss wird die Verwaltung vorschlagen, den 17. März ins Auge zu fassen.“ Für diesen Termin sei der Artur-Grenz-Saal vorsorglich reserviert worden, ergänzte Lattmann.

Bereits nächste Woche werden sich die beiden Kontrahenten im Kampf um den Chefsessel im Rathaus der Eulenstadt in einem kleineren Rahmen begegnen: Für kommenden Donnerstag, 11. Februar, ab 19 Uhr hat die Quickborner SPD den 50-jährigen Köppl und die 44-jährige Krämer zu ihrer Mitgliederversammlung in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Kampstraße 8, eingeladen, um die Positionen der beiden Kandidaten zu hören, mit ihnen zu diskutieren und Fragen zu stellen. Die Genossen selbst werden niemanden ins Rennen schicken, wie Ortsvereinsvorsitzender Jens-Olaf Nuckel jüngst erneut kundtat: „Wir Sozialdemokraten haben in einer Mitgliederversammlung über die Möglichkeit ausführlich diskutiert. Leider hat sich kein geeigneter Kandidat gefunden.“ Also lautet das Motto Motto im Ortsverein nun: Meinungsbildung und -findung. „Die Wahl wird auch ohne einen SPD-Kandidaten durchgeführt und wir alle müssen uns entscheiden, ob und wen wir wählen wollen“, begründet Nuckel die Veranstaltung.

Der Ortsvereinsvorsitzende betont, dass die Mitgliederversammlung öffentlich sei: „Wir freuen uns über Gäste, die ebenso wie wir die Chance nutzen wollen, mit den Kandidaten in Kontakt zu treten.“ Allerdings weist Nuckel darauf hin, dass die räumlichen Kapazitäten bei der Awo begrenzt seien. Deshalb bittet er interessierte Nichtmitglieder, sich per E-Mail anzumelden. Die Adresse: olaf.nuckel@spd-quickborn.de.

Für Sonntag, 24. April, sind die Quickborner aufgerufen, ihren Bürgermeister oder ihre Bürgermeisterin zu wählen. Nach aktuellem Stand treten dabei Amtsinhaber Thomas Köppl (CDU) und Herausforderin Annabell Krämer (FDP) gegeneinander an. Wer außerdem kandidieren möchte, hat noch bis zum 7. März Gelegenheit, sich zu bewerben. Wahlberechtigt sind nach Angaben der Verwaltung  etwa 17.000 Bürger.
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erstellt am 05.Feb.2016 | 16:30 Uhr

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