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Sporthalle in Quickborn : Die Akustik wird zu einem Thema

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Ausschuss für kommunale Dienstleistungen diskutiert. Erregte Gemüter.

Quickborn | Die Sanierung der Turnhalle Heidkamp sorgte in der Sitzung des Ausschuss für kommunale Dienstleistungen für erregte Gemüter. Fachbereichsleiter Ralf Gercken hatte dem Ausschuss den Stand der Maßnahmen und Ausschreibungsbeschlüsse vorgelegt.

Für Unmut sorgte dabei vor allem der Unterpunkt zur Akustik innerhalb der Halle. Die von der Politik bisher beschlossene Ausführung, bei der Teppich ab einer Höhe von zwei Metern als Mittel gegen den Nachhall angebracht werden sollte, würde nicht den Vorgaben der DIN 18032 bezüglich Nachhallzeiten entsprechen. Dies hatte eine Akustikuntersuchung ergeben. Der Einwand der Baubehörde sei kein Problem laut Gercken. „Es ist keine Auflage, sondern ein Hinweis“, sagte er.

Das sahen insbesondere die Mitglieder der SPD anders. „Ich fass es nicht, Sie verlangen von Nicht-Fachleuten sich über die DIN hinwegzusetzen“, sagte Ausschussmitglied Karl-Heinz Marrek (SPD). Und Parteikollege Wolfgang Tröger kritisierte die Verwaltung: „Würden Sie das im Brandschutz tun, würden Sie sich strafbar machen.“ Gercken erläuterte daraufhin: „DIN-Normen haben unterschiedliche Qualitäten.“ Nicht jede sei gesetzlich vorgeschrieben.

Auflagen erhielt die Stadt jedoch für die Sanierung der Trinkwasserleitungen. Bisher sei geplant gewesen nur Zuleitungen und im Bereich der Duschen ein Austausch vorzunehmen. Ein gesamter Austausch ist jedoch nach der neusten Trinkwasservorschrift notwendig. Aktuell sei die gesamte Sanierung 6500 Euro teurer, als geplant. Es seien jedoch noch nicht alle Gewerke ausgeschrieben, so Gercken. Der Ausschluss forderte einstimmig, dass eine Aufstellung der zusätzlichen Kosten zur nächsten Sitzung vorgelegt werden soll.

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erstellt am 12.Nov.2015 | 10:00 Uhr

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