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Quickborner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 06:49 Uhr

Bilsen : Der „Winterzauber“ wächst weiter

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Hobby- und Kreativmarkt in der Gaststätte „Zur Mühle“ in Bilsen: Sechste Auflage der Veranstaltung. Inzwischen 20 Aussteller dabei.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Bilsen | Der Hobby- und Kreativmarkt „Winterzauber“ in Bilsen wird jedes Jahr größer: Diesmal waren 20 Aussteller dabei. Seit sechs Jahren organisiert Tina Grabowski die Veranstaltung. „Ich bastele sehr gerne und wollte ursprünglich meinen großen Fundus loswerden“, sagte sie. Heute meldeten sich doppelt so viele Interessenten an. Modeschmuck und Marmelade, Stoffeulen und Haselnüsse aus dem Garten sowie Lavendelmäuse und mehr boten die Aussteller in der Gaststätte Zur Mühle an. „Die Hobbykünstler haben tolle Ideen“, sagte eine Besucherin anerkennend und sah sich die Hardanger-Stickerei von Emma Hachmann aus Bevern genauer an. Die 82-Jährige hat ihre Routine in vielen Jahren gesammelt. „Ich benötige zwei Dinge für meine Arbeit: gute Augen, auch mit Hilfe einer Brille, und eine helle Lampe“, sagte sie. Ein Besucher wog nachdenklich bemalte und lackierte Steine mit Tiermotiven in seiner Hand. „So ein Schmuckstück könnte ich als Papierbeschwerer nehmen“, überlegte er laut. Andere wollten sogleich von ihrem erworbenen Teil profitieren.

Wie Leon (10), der die gerade gekauften selbst gebackenen Kekse mit Genuss probierte. Leons Freund Chris (10) holte sich einen Meisenknödel in einer bemalten Glocke. „Die hänge ich im Garten in einen Baum“, sagte er. Mariechen Bestmann aus Bilsen, die mit ihrem Verwandten Chris und seinem Freund Leon an den Ständen vorbeischlenderte, kaufte bei Ute und Klaus Giesecke aus Bilsen ein Glas Honig. „Der schmeckt total lecker“, sagte sie. Das Paar hat eine eigene Imkerei im Ort und verkaufte am Stand außerdem Tannenbäume und Nikoläuser aus Wachs. „Wir stehen hier zum fünften Mal, es herrscht eine familiäre, nette Atmosphäre“, sagten sie. Sorgen machten ihnen allerdings die Varroa-Milbe und die zunehmenden Umweltbelastungen, die ihren Bienen zusetzten.

Neu im Saal der Bilsener Mühle war Cordula Schmidt aus Hamburg. Sie bot selbst gebackene Hundekekse an. Leckerlis aus Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch wie etwa Leberherzen oder Kürbisblätter. Kekse für Zweibeiner kauften Margit und Karlfriedrich Rominger aus Alveslohe. „Wir sind Rentner und fahren gern zu den Hobbymärkten in der Umgebung“, sagten sie. Tina Grabowski freute sich am Ende ihrer Veranstaltung doppelt: Sie verkaufte all ihre größten Gestecke.

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