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Quickborner Tageblatt

14. Dezember 2017 | 18:40 Uhr

Rewe-Cup : Der Gewinner heißt Sternenbrücke

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

B-Jugend des 1. FC Quickborn richtet am 27. Dezember Rewe-Cup aus. Kinder-Hospiz in Hamburg-Rissen erhält die Einnahmen.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Quickborn | Gleich nach Weihnachten Gutes tun: Das ist die Losung der B-Jugendlichen des 1. FC Quickborn. Bereits zum dritten Mal veranstalten die U  17-Fußballer im Anschluss an die Feiertage ein Hallenspektakel für gute Zwecke. Nutznießer ist das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg-Rissen, dem der Erlös zufließt. Am Sonntag, 27. Dezember, rollt der Ball in der Lilli-Henoch-Halle am Quickborner Ziegenweg bereits ab dem Vormittag.

Den Auftakt macht der Quickborn-hilft-Cup. Der erste Anpfiff ertönt um 10 Uhr, das Finale ist für 13.45 Uhr angesetzt. Dabei treten acht Mannschaften der Landes- und Bezirksliga um Punkte und Platzierungen an. Außer dem Veranstalter nehmen unter anderem der Rahlstedter SC, der SC Vier- und Marschlande, der Buchholzer FC, der TSV Sasel, der VfL Lüneburg und GW Eimsbüttel teil. „Als Favorit geht die Kaltenkirchener TS aus der Verbandsliga Schleswig-Holstein ins Rennen“, sagt Quickborn-Coach Michael Bruhn im Vorfeld.

Ab 14.15 Uhr wird es dann hochkarätig, wenn der Rewe-Cup angepfiffen wird: Mannschaften aus der B-Regionalliga, der Hamburger Oberliga, der Schleswig-Holstein-Liga, der Niedersachsenliga sowie Gäste aus Dänemark laufen am Ziegenweg auf, um den Besten zu ermitteln.

„Wir erwarten interessante Spiele und eine tolle Atmosphäre“, betont Bruhn. Gespielt wird mit Bande und auf große Tore – die Wahrscheinlichkeit für viele Tore steigt. Je fünf Mannschaften treten in zwei Gruppen an, es folgen die Halbfinals, die Platzierungsspiele und das Finale.

Egal, wer am Ende die Nase vor hat – ein Gewinner steht schon vor dem Anpfiff fest. Denn laut Bruhn wird der Verein die Einnahmen erneut der Sternenbrücke zukommen lassen. „Wir hoffen deshalb auch in diesem Jahr wieder auf reichlich Zuschauer und Spenden“, appelliert Bruhn an bereitwillige Fußballfans. Akteure und Unparteiische gingen schon mit gutem Beispiel voran, ergänzt er: „Die Mannschaften zahlen freiwillig Startgeld, obwohl wir auf Preise und Pokale verzichten. Die Oberliga-Schiedsrichter pfeifen auf Ihre Aufwandsentschädigung.“ Auf diese Weise – und durch den Verkauf von Speisen, Getränken und Tombola-Losen – seien in den vergangenen beiden Jahren 3730 Euro beziehungsweise 4705 Euro an Spenden zusammengekommen, berichtet Bruhn.

Damit hat der Verein nach eigenen Angaben die Marke von 25.000 Euro für wohltätige Zwecke bereits geknackt. „Bereits zum neunten Mal spielen Mannschaften des 1. FC Quickborn für den guten Zweck. Das macht uns schon ein bisschen stolz“, kommentiert Vorsitzender Oliver Armack das soziale Engagement. Dies leben die B-Jugendlichen am Turniertag vor. „Alle 20 Jungs sind von morgens acht Uhr bis abends in der Halle“, kündigt Bruhn an. Wer am Vormittag spielt, der hilft nachmittags beim Verkauf, wer nachmittags kickt, übernimmt die Schichten am Vormittag.

Auch wegen ihres Einsatzes steht der Sieger schon fest, noch ehe der erste Anpfiff ertönt: die Sternenbrücke in Hamburg-Rissen. Übrigens: Laut Organisatoren ist die Turnier-Tombola eine ohne Nieten.

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