zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 23:14 Uhr

Bilsen : Der DRK-Vorstand bleibt im Amt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Entscheidungsträger wurden bei der Jahreshauptversammlung wiedergewählt. Ein Bilsener Blutspender konnte als Knochenmarkspender einen Krebspatienten retten.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Blut spenden rettet Leben und das nicht nur bei Bluttransfusionen. Der Bilsener Blutspender Patrick Morgenstern, der sich beim örtlichen DRK Blut abzapfen lässt, erhielt kürzlich einen Brief von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Sein Blut stimmt zu 95 Prozent mit dem eines Patienten überein, der an Knochenmarkkrebs erkrankt ist und zum Überleben eine Knochenmarktransplantation benötigt.

„Auch aus diesem Grund sind Blutspenden wichtig“, sagte Bilsens DRK-Vorsitzender Achim Bestmann während der 96. Jahreshauptversammlung des örtlichen DRK im Dörpshuus vor etwa 40 Mitgliedern. Bei den Wahlen standen sein Amt und das des Schatzmeisters Bernd Bahr zur Disposition. Beide wurden wieder gewählt. Neue Revisorin wurde Ute Clasen.

Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Peter Lehnert, der sich beim DRK bedankte. „Ihr seid aus dem Dorfleben nicht wegzudenken“, sagte er. Als neues Mitglied konnte Bestmann Magdalena Lackenbauer begrüßen. „Das vergangene Jahr war ein ruhiges“, so Bestmann, der sich freute, dass die Container des DRK für die Kleiderspenden endlich einen DRK-Aufkleber erhielten. „Wenn der Container voll ist, stellt ruhig die Säcke davor, er wird regelmäßig geleert“, so Bestmann.

Die Aktivitäten 2013 beinhalteten zwei Ausfahrten per Bus und Schiff sowie die Nikolausfeier, die im Vorwege richtig Arbeit bedeutet. „Wir füllen die abgegebenen Stiefelchen der Bilsener Kinder mit Spielzeug und Naschis und achten darauf, dass bei Kindern, die bereits mehrere Male teilnehmen, Abwechslung in den Schuh kommt“, so Bestmann.

„Wir boten fünf Blutspendetermine an, die eine mittel- bis gute Beteiligung ergaben – es könnten mehr Blutspender erscheinen“, so Bestmann. Er erinnerte daran, dass Frauen nur viermal im Jahr Blut spenden dürfen. Der erste Höhepunkt im Jahresprogramm des Vereins ist eine Ausfahrt: Am Dienstag, 17. Juni, geht nach Stade und Bützfeld. In Stade werden die Teilnehmer am Holzhafen auf kleine Schiffe verteilt und schauen sich die Altstadt vom Wasser aus an. In Bützfeld wird die 1869 erbaute Burg Grauerort besichtigt.

Dem häufig geäußerten Wunsch nach Erste-Hilfe-Kursen, die vor Ort angeboten werden, kann Bestmann entsprechen: Zwei zertifizierte Kurse werden angeboten.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen