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Quickborner Tageblatt

19. November 2017 | 13:40 Uhr

Der Bildungscampus kommt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Projekt Gebäude der Privatschule soll bis Jahresende fertig werden / Am 8. Januar nimmt Kita den Betrieb auf

shz.de von
erstellt am 09.Nov.2017 | 16:54 Uhr

Es ist endlich soweit: Acht Wochen später als ursprünglich geplant soll das vierstöckige Schulgebäude der Freien Grund- und Gemeinschaftsschule Quickborn im Januar bezugsfertig sein. Im zweiten Bauabschnitt folgt ein Multifunktionsgebäude, das aller Voraussicht nach im August fertiggestellt sein wird. In das Vorhaben investiert der private Träger insgesamt 17 Millionen Euro.

Das Projekt geht zurück auf die Johanniter, die sich kurz nach Aufnahme des provisorischen Schulbetriebs zurückzogen. Die Eltern machten sich daraufhin in Eigenregie auf die Suche nach einem neuen Partner und fanden ihn in der Anerkannten Schulgesellschaft mbH (ASG) mit Sitz in Sachsen. Die ASG führt an dem Standort der Schule in der Quickborner Feldbehnstraße Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II zusammen.

Die Kinder teilen sich ein Gebäude, werden allerdings je nach Alter unterschiedlichen Stockwerken zugeordnet. Die Kindergartenkinder bekommen das Erdgeschoss, die Oberstufe ist im dritten Stock und darf den noch anzulegenden Dachgarten für sich nutzen. „Für die jüngeren Schüler legen wir den Schulhof an“, sagte Geschäftsführer Elmar Süß gestern im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Freie Grund- und Gemeinschaftsschule Quickborn ist die achte Privatschule im Kreis Pinneberg. Den Erfolg führt Süß unter anderem auf die besonderen Konzepte zurück. „Jedes Kind hat seinen eigenen Lernverlauf, und der ist nicht immer linear. Privatschulen können viel individueller darauf reagieren.“ Dennoch versteht er die Schulen der ASG nicht als Anlaufstelle für verhaltens- und lernauffällige Kinder. „Wir sind keine Förderschule“, so Süß.

Das Konzept sieht vielmehr eine Verzahnung der einzelnen Bildungseinrichtungen am Standort vor – zum Nutzen der Kinder: Schon die Kindergartenkinder sollen Kontakt zu den Lehrern bekommen, Lehrer und Erzieher in enger Abstimmung kooperieren. Dazu soll zukünftig auch ein intensives Engagement in Sachen berufliche Ausbildung gehören. Seite 3

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