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Quickborner Tageblatt

24. Oktober 2017 | 08:14 Uhr

Quickborn : Das soziale Gewissen der Stadt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Vereine und Organisationen in der Stadt sammeln für den guten Zweck. Allein das Kinderhilfswerk hat mehr als 250 000 Euro gespendet

Weihnachten ist traditionell das Fest der Nächstenliebe. Doch das soziale Engagement hält in Quickborn das ganze Jahr über an. Dafür sorgen Organisationen, die sich gezielt für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. Schirmherr der Vereine ist in Quickborn der Eulenring, der bereits seit 1987 besteht. „Wir unterstützen die Projekte unserer Mitgliedsvereine“, erklärte der kommissarische Vorsitzende Christian Rohde auf dem vom Eulenring initiierten Weihnachtsmarkt, „und konnten in den vergangenen Jahren allein dem Hilfswerk mit über 250 000 Euro helfen.“

Das Kinderhilfswerk selbst konzentriert sich seit inzwischen 26 Jahren darauf, in Not geratene Kinder und Familien zu unterstützen. Auch zahlreiche lokale Projekte werden vom Kinderhilfswerk unterstützt. „Wir helfen immer schnell und unkompliziert“, erklärte der Vorsitzende Richard Janssen. Damit die Gelder zu einhundert Prozent den bedürftigen Familien zukommen können, arbeiten auch hier alle Mitglieder ehrenamtlich – und zahlen sogar selbst noch einen Beitrag in die Vereinskasse ein.

Auch der Verein „Quickborn hilft“ ist vielen bekannt. Ob mit Erbsensuppenwagen beim Kunsthandwerksmarkt, dem vorweihnachtlichen Glühweintreffen am Forum oder ihrer legendären 70er-Jahre-Party – die ehrenamtlichen Helfer rund um den Vorsitzenden Andreas Torn haben sich im Ort einen Namen gemacht. Schirmherr des Vereins ist NDR-Moderator Carlo von Tiedemann.

Ebenfalls ganz im Zeichen der Nächstenliebe agieren die Mitglieder des Lions Clubs in der Eulenstadt. Mit dem Himmelmoorlauf und ihrem Sommerfest am Forum leisten die Löwen einen großen Beitrag für das soziale Miteinander in Quickborn. „Projekte wie die Elternlotsen sind uns besonders wichtig“, erklärte Lions-Präsidentin Ragna Köppl. Auch der zweite ortsansässige große Service-Club setzt sich für Hilfsprojekte ein: Der Rotary Club veranstaltet zu Beginn jedes Jahres sein traditionelles Neujahrskonzert in der Kirche St. Marien. Seit Jahren unterstützen die Rotarier die „Aktion Christophorus“, aber auch andere Projekte rund um den Generationenvertrag liegen ihnen am Herzen. „Bei unserem Rotary Camp wird Jugendlichen mit Problemen geholfen, den Hauptschulabschluss zu schaffen“, erklärte der Rotarier Jürgen Sohn, „und wir kümmern uns darum, dass Experten in die Schulen gehen, um den Schülern frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit Geld beizubringen.“ Allein in diesem Jahr haben die Rotarier für ihre Projekte etwa 20 000 Euro einnehmen können. Ein anderes Projekt heißt „Doliambo“ – dieses wird seit mehr als 30 Jahren von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Quickborn- Hasloh unterstützt.

Am dritten Advent des vorigen Jahres organisierten die Musiker rund um Michael Schmult wieder ein großes Benefizkonzert in der Marienkirche, um eine Internatsschule im indischen Dorf zu fördern. „Zusammen mit unserem Turmfest und einigen Einzelspenden können wir so jedes Jahr rund 6000 Euro Spendengelder an Doliambo übergeben“, so Kirchenvorstand Hartmut Ermes. Auch am Heiligen Abend wurden wieder fleißig Spenden gesammelt. „Im vergangenen Jahr konnten wir allein bei der Weihnachtskollekte rund 5000 Euro für Brot für die Welt einsammeln“, so Ermes. Direkt vor Ort oder international: Quickborn kann sich in Sachen Nächstenliebe wirklich sehen lassen.




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