Das plant die Tangstedter SPD

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Matthias Meier erklärt im Interview, was die Gemeinde am dringendsten braucht

shz.de von
01. März 2018, 16:00 Uhr

In Schleswig-Holstein stehen am 6. Mai die Kommunalwahlen an. Die Parteien und Wählergemeinschaften in den Kommunen stehen bereits in den Startlöchern. Wir haben nachgefragt: Was sind die Ziele und Vorstellungen der Fraktionen? In loser Reihenfolge stellen wir diese vor. Dazu äußert sich Matthias Meier (Foto) von den Tangstedter Sozialdemokraten.

Frage: Welches Ziel soll bei der Kommunalwahl erreicht werden?
Matthias Meier: Wir möchten gerne unser vorheriges Ergebnis halten beziehungsweise ausbauen und dafür sorgen, dass es weiterhin keine absolute Mehrheit gibt und die damit verbundene Entscheidungsmacht nicht nur bei einer Partei liegt. So muss sich jede Partei weiterhin anstrengen um für Ihre Position zu werben und es wird hoffentlich weiterhin mehr miteinander als gegeneinander gearbeitet.

Wie gehen Sie dabei strategisch vor beziehungsweise wie sieht der Wahlkampf aus?
Gerade für uns als kleine aber engagierte Truppe sind der persönliche Kontakt und das direkte Gespräch wichtig, zum Beispiel beim Infostand. Wir werden aber unsere Informationen auch wieder als Flyer an alle Haushalte verteilen.

Was braucht der Ort am dringendsten?
Vier Punkte braucht der Ort: verbesserte Busverbindungen, Erhalt und weitere Verbesserung der Schule und Ausbau der Kita, Umsetzung des Dorfentwicklungsplans sowie altergerechtes Wohnen.

Wie wollen Sie Nichtwähler und Neuwähler zum Wählen bewegen?
Wir möchten im Gespräch zeigen, um was es geht. Um unser Tangstedt, um die Dinge vor unserer eigenen Haustür! Nur wer wählen geht, kann sich auch hinterher beschweren.

Wie wollen Sie künftig politische Arbeit gestalten?
Für uns kommt weiterhin erst Tangstedt und dann die Partei. Wir wollen unser Dorf fit für die Zukunft machen. Nicht abwartend, sondern vorausschauend handeln. Gemeinsam möchten wir unser Dorf noch schöner und besser machen.

Wie planen Sie, mehr Menschen für politisches Engagement zu motivieren?
Wir möchten zeigen, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen. Gerade vor Ort, wo man noch sehen kann, wofür und für wen man sich einsetzt. Wir möchten zeigen, dass man auch in der Politik zum Wohle aller zusammenarbeiten kann und nicht aus Profilierungssucht gegeneinander arbeitet. Das haben wir in Tangstedt die letzten Jahre ganz gut gemacht. Da hilft es sicher auch, dass keiner eine absolute Mehrheit hat, und keine Partei allein alles bestimmen kann.

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