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Quickborner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 20:30 Uhr

Das ist die neue Ratsversammlung

vom

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Quickborn | Die neue Quickborner Ratsversammlung ist gewählt worden. Für die nächsten fünf Jahre werden dort in der Regel einmal im Monat die politischen Impulse für die Stadt gesetzt. Der neue Rat hat 29 Sitze: Die CDU kommt auf 14, die SPD auf acht Sitze, die Grünen sind mit vier Sitzen vertreten, drei gehen an die FDP. Die CDU ist zwar die stärkste Kraft geworden, aber hat nicht die alleinige Mehrheit im Rat.

Doch die Zeiten, wo CDU und FDP koalierten, sind vorbei. Klare Ansage von Annabell Krämer (FDP) bereits am Wahlsonntag: "Koalitionen gibt es nicht mehr. Wir sind für alle Gespräche offen. Wir wollen in der kommenden Zeit themenbezogen arbeiten. Wir wollen uns dabei auf keine Partei festlegen. Jeder kann mit seinen Ideen zu uns kommen - sei es die SPD, die CDU oder die Grünen. Wir sind da eine völlig ideologiefreie Partei."

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) konnte es sich nicht verkneifen, den letzten Satz von Krämers Statement spontan zu kommentieren: "Was für eine Partei so ziemlich das Schlimmste ist, was passieren kann." Köppl hatte die Lacher auf seiner Seite.

Der Bürgermeister und sein Fachbereichsleiter Ralf Gercken moderierten am Wahltag in der Mensa der Comenius-Schule die Ergebnisse der Kommunalwahl und ermöglichten den Politikern, Stellung zu ihren Zielen zu nehmen. Auch die CDU will keine Bündnisse eingehen: "Wir werden jetzt darüber reden, wie wir künftig vorgehen", sagte CDU-Sprecher Bernd Weiher.

Dass die CDU keine absolute Mehrheit hat, freut vor allen Dingen die SPD und die Grünen. "Wir müssen Mehrheiten suchen. Das ist sehr demokratisch. Manchmal gibt es Themen, die zusammenpassen, manchmal Dinge, die wir nicht wollen - wie die Gronauquerung", sagte Astrid Huemke (SPD). Das ist auch Konsens bei den Grünen: "Wir werden je nach Sachlage Mehrheiten suchen", sagte Heinrich F. Kut (Grüne).

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