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Fast 42 Prozent mehr Mitglieder : Das Interesse an Angeboten der „Spiel-i-othek“ nimmt zu

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Umzug in die Comenius-Schule ist für das Jahr 2017 geplant. Der Vorstand wurde im Amt bestätigt.

Quickborn | Die Nachfrage steigt. Um fast 42 Prozent wuchs die Zahl der Mitglieder der „Spiel-i-othek Quickborn“ während des vergangenen Jahres. Die Einrichtung verzeichnete zudem zehn Prozent mehr Nutzer als 2014. „Wir haben 1609 Kinder und 653 Erwachsene als Besucher registriert. Insgesamt sind 1116 Spiele ausgeliehen worden“, sagte die Vereinsvorsitzende Heike Bliedung während der Jahreshauptversammlung am Mittwoch. Die Mitgliederzahl sei von 86  auf 122 gestiegen. Bliedung führte die große Nachfrage auf die erweiterten Öffnungszeiten und die zahlreichen Vereinsaktivitäten zurück.

Die Spiel-i-othek in der Goethestraße 50-52 (Schule) ist am Montag von 15 bis 18 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 16 Uhr und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten bei Events. Telefon 04106-2617, www.spiel-i-othek-quickborn.de  

Das große Interesse zeigte sich auch bei der Versammlung: Stühle mussten gerückt werden. „Mit so vielen Gästen hatten wir nicht gerechnet“, gestand Bliedung sichtlich erfreut. Anlässlich des 45. Geburtstags konnte sie auch Bürgermeister Thomas Köppl, Fachbereichsleiter Carsten Möller sowie Andreas Torn (CDU), Astrid Huemke (SPD), Marion Nagelfeld (Bündnis 90/Die Grünen) und Ines Glatthor (FDP) als Vertreter der Ratsversammlung begrüßen.

In ihrem Vorstandsbericht bedauerte die Vorsitzende, dass die „Spiel-i-othek“ im vorigen Jahr „zwei Enttäuschungen“ verkraften musste: „Der durch die Stadt verschobene Umzug in Räume der Comenius-Schule hatte uns veranlasst, unser beliebtes Sommerfest auf den Herbst zu verlegen. Umso enttäuschter waren wir, dass die Stadt an diesem Termin parallel zu uns ein Oktoberfest veranstaltete.“ Der Bürgermeister bedauerte die Überschneidung, fand jedoch, dass die Veranstaltung der „Spiel-i-othek“ besser besucht war. „Was Sie auf die Beine gestellt haben, schafft man nur mit einem sehr engagierten Team“, sagte er.

Auf die Frage, wann mit dem verschobenen Umzug gerechnet werden könne, sagte der Verwaltungs-Chef: „Wenn sich die Flüchtlings-Situation nicht durch neue Zuweisungen verschlechtert, können wir den Bezug der Räume für 2017 einplanen. Das Geld ist dafür da, die Pläne sind auch fertig. Also würde dann nichts mehr dagegen sprechen.“

Um die derzeit genutzten Räume im Kellerbereich der Goetheschule zu verschönern, wurde eine Malerfirma mit der Renovierung des großen Spielzeugraums beauftragt. Die Wände erstrahlen nun in freundlichem Hellblau. Die Vorsitzende bestätigte, dass vorwiegend junge Frauen mit ihren Kindern das umfangreiche Spieleangebot nutzten. Der Verein biete nicht nur rund 1000 Spiele zur Ausleihe an, sondern lade auch für montags und donnerstags zur betreuten Nutzung einer Carrera- und Modelleisenbahn ein.

Zusätzliche Schwerpunkte sind das Oster- und Muttertagsbasteln, das Backen, die Teilnahme an dem Familien- und dem Eulenfest der Stadt sowie dem großen Kinderfest sowie Basteln und Backen in der Weihnachtszeit. Die Vorstandswahlen waren nach der Entlastung durch die Mitglieder ein Selbstgänger: Der gesamte fünfköpfige Vorstand wurde wiedergewählt: Heike Bliedung als Vorsitzende, Melanie Öwerdieck als ihre Stellvertreterin, Inge Wöhlke als Kassenwartin, Karola Kaldenhoff als Pressewartin und Conny Schultz als Betreuersprecherin.

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erstellt am 04.Mär.2016 | 16:30 Uhr

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