Das CDU-Wahlkampfteam steht

Verdiente Ehrung besonderer Treue: Irene Lühdorff ist 50 Jahre Mitglied in der CDU, Joachim Schaffarzyk (rechts) kommt auf 45 Jahre, Wolfgang Storm auf 25 Jahre.
Verdiente Ehrung besonderer Treue: Irene Lühdorff ist 50 Jahre Mitglied in der CDU, Joachim Schaffarzyk (rechts) kommt auf 45 Jahre, Wolfgang Storm auf 25 Jahre.

Quickborner Stadtverband schafft Frauenquote nicht, holt aber einige junge Leute in die erste Reihe

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02. Februar 2018, 16:23 Uhr

Die Quickborner Christdemokraten ziehen mit dem amtierenden Bürgervorsteher Henning Meyn an der Spitze in den Kommunalwahlkampf. Hinter ihm steht ein leicht verjüngtes Team mit vielen bekannten und einigen neuen Gesichtern. Dabei gelang es allerdings nicht, die Frauenquote zu erfüllen.

Die Union will die Wähler nicht zuletzt mit politischer Erfahrung überzeugen. Und so folgt hinter Meyn der amtierenden Stadtrat Klaus Hensel. CDU-Chef Bernd Weiher wurde von den Mitgliedern auf Platz vier gewählt, gefolgt von Bernd Kleinhapel, Matthias Gädigk, Andreas Torn, Nico Mitroulis und Josef Raesfeld auf den Plätzen fünf bis neun. Neu sind die beiden einzigen Frauen auf den vorderen Listenplätzen, Annegret Tegen (3) und Anna Maria Klüver (10), außerdem Eike Kuhrcke (bislang bürgerliches Mitglied), Robert Hüneburg, Mirko Beckmann (bislang bürgerliches Mitglied) und Andreas Wendt auf den Listenplätzen elf bis 14. Ihre Chancen, in das Kommunalparlament einzuziehen, stehen nicht schlecht. Aktuell verfügt die CDU über 13 Sitze in der Ratsversammlung.

Voraussichtlich nicht mehr dabei sind Hauke Meyn, der jetzt auf Listenplatz 29 kandidiert, und Jürgen Kuper auf Platz 17. Der Chef der Quickborner Senioren-Union, Thomas Dänecke, steht auf Listenplatz 20 und dürfte damit ebenfalls wenig Chancen haben, direkt in die Ratsversammlung einzuziehen. Für einige Kandidaten bedeutet die Nominierung die Rückkehr in die Kommunalpolitik nach zum Teil vielen Jahren Abstinenz. Hüneburg (53) etwa baute in Jugendjahren den Stadtverband der Jungen Union in Quickborn mit auf. Vorangegangen waren der Versammlung intensive Gespräche mit potenziellen Kandidaten, die vor allem der während der Versammlung in seinem Amt bestätigte CDU-Chef Weiher führte.

Er lobte die Bereitschaft der Mitglieder, sich kommunalpolitisch zu engagieren, hatte allerdings noch einen Wunsch. „Dass es uns nicht gelungen ist, die Frauenquote zu erfüllen, ist schade“, sagte er. Er hoffe, dass in Zukunft mehr Frauen bereit seien, sich in die Kommunalpolitik einzubringen. Offen blieb während der Versammlung, mit welchen Themen die Union im Wahlkampf punkten will. Die inhaltliche Auseinandersetzung soll in den kommenden Wochen folgen.

Vor der Nominierung stellte sich der komplette Stadtverbandsvorstand zur Wahl und bekam das Vertrauen der Mitglieder zu spüren. Neben Weiher wurden auch die stellvertretende Vorsitzende Ragna Köppl und Schatzmeister Matthias Gädigk in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzer bleiben Thomas Dänecke, Margret Behnke-Tjardes, Klaus Hensel und Hauke Meyn.

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