Quickborn : Damit die Stadt noch liebenswerter wird

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppen berichteten über ihre thematischen Schwerpunkte.
Die Teilnehmer der Arbeitsgruppen berichteten über ihre thematischen Schwerpunkte.

Marketing für Quickborn kommt in Schwung: Drei Arbeitsgruppen wurden gebildet

23-9374240_23-66045187_1416220327.JPG von
13. März 2014, 16:11 Uhr

„Erst wenn die Bevölkerung sich wohlfühlt, kann man sich hier wohlfühlen“, sagt Peter Gudelius. Er ist eines von 37 Mitgliedern, die bei einem Stadtmarketing für Quickborn mitmachen. Gestern trafen sich die Teilnehmer im Rathaus, um über den Fortschritt der Aktion zu berichten.

Jochen Lattmann, Sprecher der Stadt, blickte kurz zurück: „Im November waren etwa 60 Bürger unserer Einladung gefolgt“, sagte er. Vorrangiges Ziel sei es gewesen, Mitstreiter zu finden, die in einem Arbeitskreis konkrete Ideen zu einem Stadtmarketing entwickeln.

Drei Arbeitsgruppen zu den Themen „Strategie“, „Wirtschaft“ und „Leben“ wurden gebildet. In der Gruppe „Leben“ machen unter anderem Peter Gudelius, Irene Lühdorff, die sich für die evangelische Kirchengemeinde ehrenamtlich engagiert, und Ingeborg Körber mit. Sie beschäftigen sich mit allen Aspekten der Kultur.

Körber ist Künstlerin und hat ein eigenes Atelier. Mit ihren Pferdebildern ist sie über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Kein Wunder also, dass sie sich sich für ein „Haus der Kultur“ einsetzen möchte. „Dort könnten Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden“, sagt sie. Aber es muss nicht nur Hochkultur sein. Öffentliche Bolzplätze in der Stadt – auch damit wird sich diese Arbeitsgruppe beschäftigen sowie mit einer „Imagebildung nach innen“, wie Gerhard Teepe sich ausdrückte.

Ebenfalls kein Unbekannter in Quickborn ist Hans-Ulrich Plaschke, der sich für den Pferdesport stark macht. Er wird sich im Rahmen eines Stadtmarktings für Quickborn mit dem Bereich Strategie beschäftigen. „Wir wollen Leitlinien herausarbeiten, wonach sich eine Stadt richten soll. Auch die Erfolge der Einrichtungen sollen offen positioniert werden, um darzustellen , dass es sich lohnt, in Quickborn zu leben“, führte Plaschke aus.

Und die Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ wird sich beispielsweise mit der Bahnhofstraße und der Parkplatzsituation in der Innenstadt auseinandersetzen. Ein besonderes Anliegen haben die Mitglieder aller drei Arbeitsgruppen: Es müssen noch mehr junge Leute dabei sein. Körber hat bereits ihre Fühler ausgestreckt: „Ich habe mit den Elternbeiräten der Kindertagesstätten Kontakt aufgenommen.“

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) unterstützt diesen Appell. „Mir persönlich ist wichtig, dass eine große Menge aus der Bevölkerung beim Stadtmarketing mitmacht. Damit Quickborn noch liebens- und lebenswerter wird.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen