Crash mit Schwerverletzten

Schwer in Mitleidenschaft gezogen: Der VW Passat hat nur noch Schrottwert. Der Fahrer wurde schwer verletzt.
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Schwer in Mitleidenschaft gezogen: Der VW Passat hat nur noch Schrottwert. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Zwei Fahrzeuge stoßen frontal zusammen / Ursache noch ungeklärt / Unfallfahrer nicht vernehmbar

shz.de von
14. April 2018, 16:15 Uhr

Bei einem Frontalzusammenstoß in der Kohtla-Järve-Straße an der Grenze zwischen Friedrichsgabe und Quickborn sind am Donnerstagabend zwei Menschen schwer verletzt worden. Erste Meldungen, wonach einer der Fahrer kurzzeitig vermisst wurde, haben sich nicht bestätigt.

Nach offiziellen Angaben geriet ein in Richtung Ulzburger Straße fahrender Mercedes Sprinter, der einer Gartenbaufirma gehört, aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke in Höhe des Kampmoorweges nach links von der Fahrbahn ab. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er mit dem entgegenkommenden VW Passat Kombi. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kombi herumgerissen, drehte sich um die eigene Achse und kam schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Bei beiden Fahrzeugen wurden die vorderen Felgen an der Achse auf der Fahrerseite abgerissen. Der Sprinter samt Anhänger, gefüllt mit Rasenschnitt, wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite kurz vor dem Kampmoorweg von einem Erdwall aufgehalten. Durch die Luft fliegende Trümmerteile lagen später in einem Umkreis von mehreren hundert Metern verteilt. Kollegen des Unfallfahrers im Sprinter wurden Augenzeugen. Sie hatten ihr Fahrzeug nur wenige Meter entfernt auf einem nahegelegenen Bauernhof geparkt und wurden im Zuge der Unfallaufnahme von Polizisten befragt.

Die wichtige Verbindungsstraße zwischen Quickborn und Norderstedt wurde ab 15.30 Uhr für vier Stunden voll gesperrt. Es entstanden kilometerlange Staus, die den Berufsverkehr in der Region fast vollständig zum Erliegen brachten und deren Auswirkungen auch in weiten Teilen Quickborns, in Ellerau und Henstedt-Ulzburg zu spüren waren. Autofahrer mussten stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Der Fahrer des Sprinters, ein 46 Jahre alter Quickborner, konnte noch nicht vernommen werden. Er wurde durch den Aufprall so schwer verletzt, dass er sofort in ein Hamburger Krankenhaus gebracht wurde. Den Transport begleitete ein Notarzt. Der Fahrer des Passat sollte nach Angaben der Rettungskräfte in die Uniklinik in Hamburg befördert werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, die inzwischen die Ermittlungen übernommen hat, wurde sofort ein Gutachter der Dekra hinzugezogen. Er soll bei der Rekonstruktion des Unfalles helfen. Beide Autos haben nur noch Schrottwert.


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