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Quickborner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 21:37 Uhr

Quickborn : Chöre singen für Doliambo

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Fünf Ensembles sorgen bei Benefizkonzert für volle Marienkirche. Spenden gehen an Hilfsprojekt in Indien.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Quickborn | Voll besetzt war die Marienkirche in Quickborn beim großen Benefizkonzert am vergangenen Sonntagabend. Kirchenmusiker Michael Schmult begrüßte außer fünf Chören und dem Publikum auch den Indien-Referenten der Nordkirche, Axel Siegemund. Dieser informierte die Besucher zwischen den einzelnen Darbietungen über das Projekt einer weiterführenden Schule im ostindischen Doliambo, dem die Spenden des Abends zugute kommen sollen.

Alle Musiker setzten sich ehrenamtlich für den guten Zweck ein: der Quickborner Frauenchor unter der Leitung von Susanne van den Bos, der Männergesangverein Hemdingen-Bilsen sowie der Kinderchor, der Jugendchor und die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh.

Eindrucksvoll war die Vielfalt des umfangreichen Programms, das auch Bürgervorsteher Henning Meyn und Fachbereichsleiter Carsten Möller erfreute. Der Männerchor startete mit bekannten Liedern wie „Am Weihnachtsbaume“, „White Christmas“ in deutscher Version, dem andächtig und gefühlvollen vorgetragenen „Stille Nacht“ sowie „Fröhliche Weihnacht überall“. Alle Stücke begleitete Schmult am Klavier. Der Kinderchor bot das „Weihnachtslied“ von Kurt Rommel dar, das die Freude über die Geburt Jesus Christus’ zum Ausdruck bringt.

Nachdem sich der Jugendchor dazugesellt hatte, erfreuten 16 helle Stimmen die Zuhörer mit dem Lied vom Licht einer Kerze: „Lasst uns alle helfen hier und überall“. Die Aufführung von sechs mehrstrophigen Liedern honorierte das Publikum mit viel Applaus. Der Quickborner Frauenchor präsentierte vier Lieder, wobei manche Zuhörer beim „Trommellied“ das bekannte „pa rapa pam pam“ mit Vergnügen mitsangen.

Das Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche fördert das Doliambo-Projekt in der Provinz Orissa/Ostindien. „Dort geht es um 200 Schülerinnen und Schüler aus den weit verstreut liegenden Bergdörfern, die durch Förderung einen Schulabschluss und größere Chancen für die berufliche Zukunft erlangen sollen“, erklärte der Indien-Referent der Nordkirche, Axel Siegemund, dem Publikum beim Benefizkonzert in der Quickborner Marienkirche. „Unsere Einrichtungen sind in den vergangenen zwei Jahren mit neuen Standards ausgestattet worden. Auch neues pädagogisches Personal für Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe wurde eingestellt“, beschrieb er die Fortschritte.

Zum Finale zog die Kantorei der Marienkirche Quickborn mit etwa 50 Sängerinnen und Sängern in die Kirche ein – nicht nur die zahlenmäßige Stärke, sondern auch die präzise Sangesleistung beeindruckte. Von „Maria durch den Dornwald ging“ bis zu Stücken aus der Hirtenmesse von Ignaz Reimann reicht das Repertoire. So mancher Besucher dürfte bei den stimmgewaltigen Lobpreisungen („Kyrie“, „Gloria“) Gänsehaut bekommen haben. Statt einer Zugabe forderte Schmult das Publikum zum Mitsingen des Liedes „Tochter Zion“ auf – und bat um eine Spende für Doliambo.

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