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Quickborner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 23:57 Uhr

CDU jubelt, SPD sehr zufrieden

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Quickborn | Die Quickborner CDU jubelt, die SPD freut sich, nur die Grünen und die FDP verlieren Prozentpunkte. Nach dem Ergebnis der gestrigen Kommunalwahl sind die Christdemokraten stärkste Kraft, aber die absolute Mehrheit erreichen sie nicht. Die CDU kommt auf 46,6 Prozent - das sind 4,4 Prozentpunkte mehr als bei der Kommunalwahl 2008.

"Mit so einem guten Ergebnis hatten wir nicht gerechnet", sagte CDU-Spitzenkandidat Klaus-H. Hensel. "Uns saß noch das schlechte Ergebnis der Landtagswahl im vergangenen Jahr im Nacken. Während dieser Wahl haben wir aber gemerkt, dass wir die richtigen Themen hatten".

Auch die Sozialdemokraten legen zu. Sie verzeichnen für sich 2,6 Prozentpunkte mehr - das ergibt unterm Strich ein Ergebnis von 29,2 Prozent. "Wir sind stolz auf unser Ergebnis - unsere Mitarbeit bei der Bildungs- und Schulpolitik hat sich ausgezahlt", so SPD-Spitzenkandidatin Astrid Huemke.

Die Grünen und die FDP büßen Prozentpunkte ein: Die Grünen kommen auf 15,1 Prozent, 2008 lagen sie noch bei 17,3 Prozent. Heinrich F. Kut, Spitzenkandidat der Grünen, suchte Gründe für das Ergebnis: "Bei der letzten Kommunalwahl hatten wir einfach unverhältnismäßig gut abgeschnitten - das konnten wir nicht wieder erwarten". Er begrüßte außerdem, dass die CDU nicht die absolute Mehrheit erreicht habe. Das sei ein wichtiges Ziel der Grünen gewesen.

9,1 Prozent der Stimmen fallen auf die FDP, 2008 waren es noch 13,9 Prozent - die Freiliberalen sind damit die großen Verlierer der Kommunalwahl in Quickborn. "Natürlich sieht es auf den ersten Blick so aus, als seien wir die klaren Verlierer. Aber wir hatten auch schwere Jahre und sind froh, wieder stimmberechtigt zu sein", kommentierte FDP-Spitzenkandidatin Annabell Krämer das Ergebnis.

Es war eines von vielen, die in der Mensa der Comenius-Schule an die Wand projiziert wurden. Anlass war der Besuch eines NDR-Fernsehteams, das gestern live für das Schleswig-Holstein Magazin berichtete.

Nicht ohne Grund fiel die Wahl auf Quickborn: "Wir haben uns Ortschaften ausgesucht, wo es im Wahlkampf besondere Themen gab. In Quickborn war das die geplante Stromtrasse", sagte NDR-Redakteurin Christiane Habenicht, die von Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) und Fachbereichsleiter Ralf Gercken unterstützt wurde - beide sagten die Wahlergebnisse an.

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