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Quickborner Tageblatt

25. September 2017 | 01:13 Uhr

Hasloh : „Bürger des Jahres 2013“ geehrt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Neujahrsempfang: Gemeinde zeichnet Friedel Burkhardt und Manfred Maier für ihre herausragende ehrenamtliche Arbeit aus.

von
erstellt am 21.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Es kamen mehr Gäste als erwartet: Zum Neujahrsempfang hatte die Gemeinde Hasloh auf den Josefinenhof eingeladen – und es wurde eng in der Halle. Alle Sitzplätze waren belegt, die Stehplätze reichten kaum aus, was allerdings eher zur gemütlichen Stimmung beitrug.

In seiner Ansprache hob Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) sowohl die erfreulichen als auch die weniger erfreulichen Höhepunkte des vergangenen Jahres hervor und wagte einen Ausblick auf das neue Jahr. „Die Sanierung der Peter-Lunding-Schule ist überfällig, die Trägerschaft der Schule Rugenbergen muss geklärt werden, im Sommer öffnet der neue Kindergarten seine Türen und die alten Räume können einer neuen Bestimmung zugeführt werden“, zählte Brummund auf.

Das Defizit des Gemeindehaushaltes müsse verringert werden, deshalb sei eine Steuererhöhung unumgänglich, kündigte der Bürgermeister an. Dennoch solle in Hasloh die Tradition der fröhlichen Feiern fortgesetzt werden: „Ob White Dinner, Olympiade oder Fußball-Weltmeisterschaft – Gründe gibt es genug“, so Brummund weiter.

Jochen Haines (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur, übernahm die Ehrung der Bürger des Jahres 2013. „Leider kann eine der Personen, die wir heute für ihr jahrelanges herausragendes ehrenamtliches Engagement ehren wollen, nicht hier sein“, bedauerte Haines. Viele Hasloher wussten sofort, wer damit gemeint war: Die 93-jährige Friedel Burkhardt, die derzeit im Krankenhaus liegt, war viele Jahre lang politisch in der FDP aktiv und arbeitet heute noch in der Geschichtswerkstatt mit. Die Baufortschritte in der Neuen Mitte dokumentierte sie akribisch mit zahlreichen Fotos (diese Zeitung berichtete).

Schnell errieten die Besucher auch, wer mit der Beschreibung „Er ist nicht hier geboren, lebt aber schon seit fast 50 Jahren hier, er überlässt lieber seiner Frau die Politik, war Pfadfinder und mag heute noch Uniformen, er ist in verschiedenen Vereinen aktiv und Bartträger“ gemeint ist: Manfred Maier, der unter anderem Vorsitzender des TuS Hasloh ist. Sichtlich gerührt nahm Maier unter begeistertem Applaus die Auszeichnung entgegen.

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