Schulsanierungen : Bis 2021 investiert Quickborn 19 Millionen Euro in Schulen

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU, von links), Fachbereichsleiter Liegenschaften, Helge Maurer, und Schulleiter Michael Bülck mauerten gemeinsam eine Dokumentenrolle ein.

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU, von links), Fachbereichsleiter Liegenschaften, Helge Maurer, und Schulleiter Michael Bülck mauerten gemeinsam eine Dokumentenrolle ein.

Grundsteinlegung am Schulzentrum-Süd. Der Bau eines Zwischentrakts für das Elsensee-Gymnasiums hat begonnen.

shz.de von
15. Februar 2018, 12:20 Uhr

Quickborn | Mit einer feierlichen Grundsteinlegung haben am Mittwoch auf dem Gelände des Schulzentrums-Süd in der Heidkampstraße die Arbeiten für einen 3,5 Millionen Euro teuren Zwischentrakt begonnen, durch den die Altgebäude des Elsensee-Gymnasiums (ESG) und der ehemaligen Realschule miteinander verbunden werden. Bis 2021 will die Stadt insgesamt rund 19 Millionen Euro in den Standort investieren.

Sehnlichst erwartet

ESG-Schulleiter Michael Bülck bezeichnete die Maßnahme als von der Schulgemeinschaft seit vielen Jahren sehnlichst erwartet und lobte gleichzeitig die Pläne. Der Neubau vereine alles, was die Schule sich wünsche. „Wir bekommen einen repräsentativen Eingangsbereich, einen Multfunktionsraum mit Aula und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Schüler“, sagte er. Zusammen mit Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) mauerte er in das Stück Wand eine Doumentenrolle ein. Darin enthalten sind unter anderem die gestrige Ausgabe unserer Zeitung, die Namen der amtierenden Elternvertreter des ESG, aller Schüler und die Baupläne.

Der gut 1000 Quadratmeter große zweigeschossige Verbindungsbau bietet Platz für eine Bühne, Musikraum, Klassen- und Gruppenräume, Cafeteria, Hausmeister- und Lagerraum. Die neue Aula wird gleichzeitig als Mensa genutzt, in der 250 Schüler gleichzeitig essen können. Nach dem Umzug der Goetheschule lernen an dem Standort mehr als 960 Kinder und Jugendliche.

Herausforderung für die Kommune

Zeitgleich mit dem Neubau beginnt der erste Sanierungsabschnitt. Läuft alles nach Plan, werden diese Arbeiten bis Mitte des kommenden Schuljahres abgeschlossen sein. Dann folgt bis voraussichtlich 2021 die Sanierung der noch fehlenden Bestandsgebäude. „In den letzten zwölf Jahren haben wir 50 Millionen Euro in unseren Schulen verbaut. Wenn das hier fertig ist, werden es 69 Millionen sein“, sagte Köppl vor der offiziellen Grundsteinlegung. Diese Summe stelle eine Herausforderung für eine Kommune dar. „Wir haben eine hohe Verschuldung, aber wir können sie decken, und sie war unbedingt nötig“, so Köppl.

Die Baumaßnahme ist Teil einer räumlichen Umstrukturierung an mehreren Quickborner Schulen. Bereits vor vier Jahren zogen die Realschüler um in die Comenius Schule neben dem Freibad. Dafür wird das Schulzentrum-Süd in einigen Jahren die neue Heimat der Goethe-Grundschule. Bis es so weit ist, bekommen die bestehenden Gebäude größere Fenster und eine neue Lüftungsanlage. „Quickborn investiert mit großer Zielstrebigkeit und Selbstverständlichkeit in die Bildung heutiger und künftiger Generationen“, lobte Bülck die Arbeit von Politik und Verwaltung. 2013 gab es erstmals Überlegungen in den Gremien, die Räume des ESG und der ehemaligen Realschule miteinander zu verbinden, um den Raumbedarf langfristig decken zu können.

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