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„Einfach geil“ : Bibi Maaß begeistert bei erstem Auftritt in Quickborn

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Komödiantin feiert Ihre Quickborn-Premiere vor 300 begeisterten Frauen im Artur-Grenz-Saal.

Quickborn | Zur Nervosität kam bei der Heimpremiere von Bibi Maaß im Quickborner Artur-Grenz-Saal auch schnell die Gänsehaut. „Ich bin heute doppelt aufgeregt“, gestand die Entertainerin. Zuvor war sie zu „Highway to Hell“ von AC/DC in den restlos ausverkauften Saal gestürmt war.

„Mein erster Auftritt in Quickborn findet ausgerechnet zum 40. Bestehen des Eulenfests statt“, sagte Maaß und fragte dann die mehr als 300 anwesenden Frauen: „Wer hat es erfunden?“ – „Deine Mama“, schallte es ihr als Antwort entgegen. „Genau. Meine Mama. Ich hoffe, dass sie jetzt zusammen mit Ehrentraud und Gert von oben zusieht“, sagte Maaß und gestand: „Das sorgt schon für Gänsehaut.“

Kaum verwunderlich, war es doch Maaß’ Mutter Elisabeth Schnurr-Micheelsen, die vor mehr als 40 Jahren gemeinsam mit Ehrentraud Römelt und Quickborns damaligem Bürgermeister Gert Willner das Stadtfest aus der Taufe gehoben hatte.

Seit knapp zwei Jahren tritt die gebürtige Quickbornerin auf norddeutschen Bühnen auf. Obwohl die 55-Jährige aus Quickborn stammt und hier lebt, vor Ort lange Zeit als Journalistin tätig war und seit 15 Jahren in Ellerau bei der Gruppe Bühnenreif aktiv Theater spielt, schreibt und leitet, war der Auftritt mit ihrem Solo-Programm „Zickenkrieg“, dem Nachfolger von „Botox ist auch keine Lösung“, ihr erster in ihrer Heimatstadt.

„Mein Gott, mir geht die Muffe“, hatte sie vor dem Auftritt auf ihrer Internetseite verkündet und auch am Abend war die Aufregung nicht abgeklungen: „Vor den eigenen Freunden und Nachbarn auzuftreten, das ist etwas anderes. Ich weiß von jedem, wer mit wem verwandt ist.“ Daher stellte sie auf der Bühne klar: „Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber beabsichtigt.“

Die „Miese-Petra“ aus der Nachbarschaft

So berichtete sie von der „Miese-Petra“ aus der Nachbarschaft und fragte vorsichtig, ob Menschen aus ihrem Wohnumfeld im Saal seien. „Sie meine ich natürlich nicht. Ich meine ganz andere Nachbarn. Am anderen Ende von Quickborn. Ganz weit weg“, scherzte Maaß. Die große Sorge, ihren Text zu vergessen, war schnell verflogen und so steuerte sie vom „einschneidensten Erlebnis im Leben einer Frau, dem 50. Geburtstag“ über Beziehungsprobleme mit der „fleischgewordenen Sitzecke“ bis zum Putzwahn: „Die wütende Hausfrau ist ja noch die effektivste und danach die entspannteste. Würden wir in Frieden leben, bliebe die Bude ja dreckig.“ Der Dank der Zuschauerinnen: Tosender Applaus für die Darbietung eines Programms, das sich oft an der Gürtellinie entlang bewegte. „Heimspiele sind einfach geil“, bilanzierte Maaß am Ende des Abends. Besonders freute sie: „Es waren viele im Publikum, die ich schon bei anderen Auftritten gesehen habe. Das ist einfach toll, wenn sie sich das Programm auch ein zweites Mal anschauen.“

Getreu dem Motto „Mädelsabend“ hatten nur ein Helfer der Johanniter und der Tonmann als Vertreter des männlichen Geschlechts Zutritt zum Saal erhalten. Allerdings tummelten sich auch Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) und Fachbereichsleiter Carsten Möller sowie Andreas Torn und Wolfgang Kluge von „Quickborn hilft“ bei der Veranstaltung.

Und das hatte seinen Grund: Mit „Sixpack-Schürzen“ bekleidet versorgten sie die anwesenden Damen mit Sekt und sammelten zudem Spenden für die Kindertagesstätte „Zauberbaum“, die im Herbst ihren 50. Geburtstag feiert.

Nach ihrem „Heimspiel“ tritt Bibi Maaß bereits kommende Woche erneut auf. Mit ihrem zweiten Programm „Zickenkrieg“ ist sie am Montag und Dienstag, 21. und 22. September, in Schachts Gasthof bei Bad Oldesloe zu sehen. Am 15. Oktober steht dann ein weiterer Auftritt in der Kaltenkirchener „Feierei“ an. Karten für den „Zickenkrieg“ gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Fiehland, Hostenstraße, in Kaltenkirchen. Vorbestellungen nimmt Maaß per E-Mail Mail unter bibimaa@gmx.de entgegen. Weitere Infos zu den Auftritten im Internet. www.bibi-maass.de
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erstellt am 16.Sep.2015 | 16:30 Uhr

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