zur Navigation springen

Hasloh : Benefizveranstaltung des Vereins „Gambia-Westafrika-Projekt“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Lieder, Trommeln und Zauberei - großer Besucherandrang bei der Benefizveranstaltung des Hasloher Vereins .

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 16:15 Uhr

Hasloh | Etwa 200 Besucher sind am Sonnabend in das Hasloher Gemeindehaus im Mittelweg geströmt. Eingeladen hatte der Verein „Gambia-Westafrika-Projekt“, der mit dieser Veranstaltung Spenden sammelt. „Unser erstes Projekt, den Bau von mehreren Brunnen konnten wir 2013 abschließen“, sagte der Vorsitzende Mawdo Marenah. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Uwe Vogt begrüßte er die Gäste. Bevor die beiden das anstehende Projekt – den Bau einer Krankenstation in einem Dorf – vorstellten, war Unterhaltung angesagt.

Zauberkünstler Lukas Kaminski aus Ellerau eroberte mit seiner charmanten Art die Herzen der Besucher im Nu und versetzte sie mit seinen Tricks ein ums andere Mal ins Staunen. Seiltricks, Karten-Spielereien und quietschende Würfel kamen dabei zum Einsatz. Afrikanische und englische Lieder präsentierte dann der Hasloher Black Rose Gospelchor. Einige Lieder begleitete Marenah an der Trommel.

Die Kinder-Trommelgruppe der Ellerauer Volkshochschule präsentierte afrikanische Rhythmen.
Die Kinder-Trommelgruppe der Ellerauer Volkshochschule präsentierte afrikanische Rhythmen. Foto: Springer
 

Vor der Pause berichtete der aus Gambia stammende Marenah von seiner Reise im Januar. „Als ich aufgewachsen bin, gab es im ganzen Land nur zwei Krankenhäuser“, sagte er. Zwar seien es inzwischen mehr, doch oft seien die Wege dorthin kaum zu bewältigen. „Mit einem Esel oder dem Fahrrad sind zwölf Kilometer eine weite Strecke – und während der Regenzeit sind viele Straßen selbst mit einem Fahrzeug nicht mehr passierbar“, ergänzte Vogt, der Marenah vor ein paar Jahren nach Gambia begleitet hatte.

„Wir haben schon einen Platz ausgesucht: Fünf Räume sollen es werden“, erläuterte Marenah. Ein Wohnraum für den Arzt, ein Sprechzimmer, ein Warteraum, eine Apotheke sowie ein Lager sollen dort entstehen. „Es wird besondere Sprechtage für Kinder und für schwangere Frauen geben – Notfälle können natürlich immer kommen“, erklärte Marenah. Die Kosten für das Projekt bezifferte er mit etwa 8000 Euo. „Die Hälfte haben wir zusammen – es ist kein unerreichbares Ziel, das ist machbar“, appellierte Vogt an die Spendenbereitschaft der Besucher.

Uwe Vogt (l.) und Mawdo Marenah begrüßten die Gäste.
Uwe Vogt (l.) und Mawdo Marenah begrüßten die Gäste. Foto: Springer
 

Nach der Pause begeisterte Jürgen von Bergner mit selbst verfassten Liedern, darunter eine Hymne an die Schokolade und ein Loblied auf das „Hotel Mama“. Zum Abschluss zeigte die Kindertrommelgruppe, die Marenah unterrichtet, was sie von ihm gelernt hat.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen