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Feiern wie in den goldenen 1970ern : Benefizparty zugunsten von „Quickborn hilft“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

600 Besucher amüsieren sich bei der Benefizparty zugunsten von „Quickborn hilft“ im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

shz.de von
erstellt am 02.Mär.2015 | 12:15 Uhr

Quickborn | Andreas Torn musste mehrfach hinschauen bevor er am Sonnabend Frank Zeike von der gleichnamigen Werbeagentur, die sich um die Dekoration für die 1970er-Party im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gekümmert hatte, erkannte. Doch damit war der Vorsitzende von „Quickborn hilft“ nicht allein, denn Zeike hatte sich in die Quickborner Version von Olivia Jones verwandelt.

„Es ist stark, wie viele Leute im passenden Outfit gekommen sind“, freute sich Torn. Während der Großteil der 600 Besucher für die Benefizparty auf grell-bunte Farben gesetzt hatten, sprang eine Kopie von AC/DC-Mitbegründer Angus Young mit Schuluniform und passenden Schulranzen durch die Gänge der Schule und auch Kiss-Kostüme wurden aus dem Kleiderschrank geholt.

„Diesmal spielen wir nur Musik“, verkündete Torn bei seiner Eröffnung. Auf eine Liveband und Programm hatten die Veranstalter verzichtet. DJ Rolfi sollte den Partygästen einheizen und die Tanzfläche dauerhaft füllen – was auch ab dem ersten ABBA-Song gelang. „Seid verrückt auf der Tanzfläche und feiert durch, denn heute ist es für einen guten Zweck“, sagte Torns Stellvertreter Wolfgang Kluge. Die Einnahmen aus der 1970er-Jahre-Party sollen Kindern zu gute kommen. Neben einem Waisenhaus in Ghana sollen das Kinderhilfswerk, die Diakonie bei Flüchtlingsthemen, die DLRG Schwimmhilfe und die Stadtjugendpflege unterstützt werden. „Feiern für den guten Zweck ist unser Motto“, sagte Torn. Die Einnahmen aus der Garderobe ist für die Jugendarbeit des FC Quickborn.

70 Helfer waren von Freitag- bis Sonntagnachmittag im Einsatz. Nach dem Unterricht begann der Aufbau in der Schule. Sonntagmorgen war für das Abbauteam bereits um 10 Uhr „Dienstbeginn“, damit die Erinnerungen der Partynacht heute verschwunden sind, wenn der normale Schulbetrieb wieder losgeht. „Wenn man ehrlich ist, ist es eine ganze Menge Arbeit“, bilanzierte Torn.

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