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Quickborner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 14:21 Uhr

Quickborn : Benefizkonzert mit Tutu und Trompete

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Blechbläser „brAssMen“ begeistern beim Neujahrskonzert des Rotary Clubs Quickborn. Erlös kommt Aktion Christophorus zugute.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2015 | 10:00 Uhr

Quickborn | Männer, die im Ballettrock Trompete spielen – bei ihrem traditionellen Neujahrskonzert im Artur-Grenz-Saal der Comenius-Schule am Freibad hatte sich der Rotary Club Quickborn in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. „In den vergangenen Jahren hatten wir im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Platz für ein großes Orchester“, erklärte Präsident Jürgen Sohn, „doch in diesen Raum passen keine 50 Musiker hinein“.

Stattdessen waren es fünf: Die „brAssMen“ überzeugten vor mehr als 200 Gästen mit einem bunten Programm aus Klassik, Jazz und moderner Unterhaltungsmusik – und ließen auch den Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. Optisches Highlight war dabei der berühmte „Blumenwalzer“ aus Tschaikowskys „Nussknacker“, den die beiden Trompeter stilecht im Tutu vortrugen.

Doch außer einem gelungenen Angriff auf die Lachmuskeln, gab es an diesem Abend auch einen karitativen Zweck, denn die Erlöse des Konzerts gehen an die Aktion Christophorus. „Wir haben die Aktion vor einigen Jahren ins Leben gerufen und im vergangenen Jahr an das Diakonische Werk übergeben“, erklärte Sohn. Gemeinsam mit Christian Rohde von der Diakonie warb er an diesem Abend auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Bei Christophorus betreuen zur Zeit 14 aktive Mentoren die Schüler aus oft schwierigen Verhältnissen, hören ihnen zu und versuchen, ihnen beim Erreichen eines Schulabschlusses zu helfen“, so Sohn weiter.

Dieses Ziel hat auch das „Rotary Camp“, das gemeinsam mit anderen Clubs und Lehrkräften der Leuphana Universität Lüneburg drei Wochen lang während der Sommerferien stattfindet und mit einer 94-prozentigen Erfolgsquote Jugendlichen zu einem Abschluss verhilft. „Wir sprechen sehr oft mit den Schülern und wissen deshalb, dass diese Hilfe und auch die Gesprächsangebote mit den Christophorus-Mentoren ihnen viel bedeuten“, sagte der Rotary-Präsident. Auch Christian Rohde zeigte sich zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit den Rotariern läuft sehr gut, und wir sind zuversichtlich, das Projekt erfolgreich übernehmen zu können“.

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