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Quickborner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 08:00 Uhr

Quickborn : Benefizkonzert in der Marienkirche

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Spenden und singen am Sonntag für die Internatsschule in Indien in Doliambo.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 00:34 Uhr

Quickborn | Es ist eine Institution im vorweihnachtlichen Veranstaltungskalender der Stadt Quickborn: das Benefizkonzert, mit dem der Veranstalter, die evangelische Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh, seit mittlerweile mehr als zehn Jahren eine Internatsschule im indischen Doliambo unterstützt. In diesem Jahr ist der dritte Advent der Tag, an dem alle Mitwirkenden um Spenden bitten.

Dafür singen am kommenden Sonntag, 13. Dezember, ab 17 Uhr mehrere Chöre in der Marienkirche am Christian-Frederik-Hansen-Platz in Quickborn. Michael Schmult, Kantor der Gemeinde, kündigt Auftritte des Quickborner Frauenchors unter der Leitung von Susanne van den Bos, des Männergesangsvereins Hemdingen-Bilsen sowie der Kantorei, des Kinder- und des Jugendchors an. Alle Ensembles werden von Schmult selbst dirigiert. Passend zur Adventszeit liegt der musikalische Fokus laut dem Kantor auf Weihnachtsliedern. „Der Eintritt ist frei, aber wir bitten um Spenden für Doliambo“, betont Schmult. Die Chöre gehen mit gutem Beispiel voran, denn „alle Sängerinnen und Sänger setzen sich ehrenamtlich für den guten Zweck ein“.

Ziel des vom Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche geförderten Projekts in der ostindischen Provinz Orissa ist es, mehr Kindern in Doliambo den Zugang zu schulischer Bildung zu ermöglichen. Dass die Absichten hinter dem Wohltätigkeitskonzert besonders in diesen Zeiten besondere Bedeutung erlangen, stellt Schmult fest, wenn er sagt: „Die große Zahl der Menschen, die derzeit als Flüchtlinge in unser Land strömen, stellt uns eindringlich die Probleme vor Augen, die in vielen außereuropäischen Ländern herrschen.“ Dazu zählten außer den Grausamkeiten von Krieg und Terror „nicht erträgliche Lebensverhältnisse“ wie Arbeitslosigkeit, Hunger und Not, fährt Schmult fort. „Wie viel sinnvoller ist es doch, den Menschen dort zu helfen, wo sie leben. Genau das tun wir.“

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