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Quickborner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 12:53 Uhr

Bejubelter Einsatz für die Helfer

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Übung Spektakuläre Aktionen beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn / Mehrere Organisationen vor Ort

Die Feuerwehrkameraden hatten ganze Arbeit geleistet: Der gesamte Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn stand bereits um 10 Uhr gestern auf dem Vorplatz der Feuerwehrzentrale. Ergänzt wurde die Fahrzeugshow durch den ABC-Dienst des Kreises Pinneberg, das Technische Hilfswerk Barmstedt sowie den Rettungsdienst. Der Katastrophenschutz präsentierte seine Arbeit, und die Polizei Schleswig-Holstein informierte unter anderem über das Thema Einbruchsschutz.

Die Feuerwehrkräfte erklärten die Funktion und die Bedeutung von Rauchwarnmeldern, die in jedem Haushalt in Schleswig-Holstein vorhanden sein müssen.

Dazu gab es ein großes Angebot auch für die Kleinen: Ein buntes Rahmenprogramm hielt die Jugendfeuerwehr mit diversen Spielen bereit. Dazu gehörten unter anderem eine Hüpfburg, das Löschen eines brennenden Hauses mit Hilfe eines Schlauchs und eines brennenden Papierkorbs durch einen mit Druckluft und Wasser gefüllten Feuerlöscher. Großartig wirkte die 30 Meter lange Drehleiter, die von weitem über der Feuerwache zu sehen war.

Die musikalische Unterhaltung teilten sich der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh und ein DJ. Viele Besucher interessierten sich für die historische Feuerwehrkutsche und den Oldtimer in der neuen Fahrzeughalle. Daneben konnten im Feuerwehrshop Helme für Kinder und vielerlei Souvenirs gekauft werden.

Helfer boten Kaffee und Kuchen sowie Wurst, Fleisch und diverse Getränke an. Die Jugendfeuerwehr war für das Backen und die Ausgabe von Pommes-Frites zuständig.

Etwa 800 Besucher zählte Wehrführer Wido Schön im Laufe des Tages. Sehr viele interessierten sich für die vorgeführten Übungen. Schon die Gefahrgutübung, die von Torben Fehrs kommentiert wurde, war spannend. Das Szenario: Eine nicht bekannte Flüssigkeit floss aus einem 1000 Liter Behälter auf den Platz. In kürzester Zeit kamen zwei Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und lautem Martinshorn zum Ort des Geschehens. Nach vorsichtiger Begutachtung und Feststellung, um welche Flüssigkeit es sich handelte, kamen die Gefahrgutanzüge mit Atemschutzmasken zum Einsatz. „Die sehen aus wie Marsmenschen“, meinte ein kleines Mädchen in der Menge der Zuschauer – sicher auf dem Arm der Mutter sitzend. Nachdem der Unfallort gesichert, die defekte Stelle des Behälters geschlossen und die ausgelaufene Säure gebunden war, konnten die Feuerwehrkameraden zurück zum Einsatzfahrzeug und sich der schweren Kleidung entledigen. Die Kameraden erhielten viel Applaus für die routinierte Rettung.

Das zweite Szenario an diesem Tag überzeugte ebenfalls das Publikum: Ein Pkw war von hinten unter einen Lastwagen gefahren, und die Fahrerin konnte sich nicht befreien. Mit einem Helfer im Fahrzeug, der sich um die verletzte Person kümmerte, und mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes – wie Schere und Spreizer – wurde das Unfallopfer vorsichtig aus dem Wagen befreit, auf eine Trage gelegt und unter dem Beifall der Besucher zum Rettungswagen gebracht.

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