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15 Nationen feiern gemeinsam : Ausländerfest in Quickborn

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Zum 31. Mal veranstaltete die katholische St. Marien-Gemeinde ihr interkulturelles Fest.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Quickborn | Besser hätte es nicht laufen können: Bei strahlendem Sonnenschein bereiteten die Mitwirkenden des 31. Ausländerfests am Sonnabend ihre Stände vor, während die Festmesse über Lautsprecher auf den Kirchplatz der St. Marienkirche übertragen wurde. „Wir sind dankbar für die Obhut und den Beistand der Stadt Quickborn“, erklärte Pfarrer Wolfgang Guttmann.

Dem anwesenden Bürgermeister Thomas Köppl dankte er ebenfalls persönlich: „Dafür, dass wir seit 31 Jahren das Leben hier auf unsere Weise bereichern dürfen.“ Gemeinschaft wurde großgeschrieben an diesem Tag, und so hatte sich auch Bürgervorsteher Henning Meyn als Straßenwache eingetragen – die Kirchengemeinde hatte die Auflage erhalten, die Straßen um den Kurzen Kamp für Anwohner freizuhalten.

Um 13.30 Uhr läuteten die Kirchglocken das muntere Beisammensein ein – 15 Nationen hatten sich zusammengefunden, um auf dem großen Platz Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern anzubieten. Auch ein buntes Bühnenprogramm begeisterte bis in den späten Abend die Gäste. Bauchtanzvorführungen und internationale Musik unter anderem aus Neuseeland, Schottland und Afrika waren Höhepunkte der Feierlichkeiten.

„Dieses Fest markiert traditionell hier das Ende der bundesweiten interkulturellen Woche“, erklärte Andja Zdravac-Vojnovic von der Caritas-Migrationsberatung. Sie weiß: „Integration fängt bei den Kindern an.“ So gab es an ihrem Stand denn auch Waffeln und allerlei Beschäftigung für die kleinen Gäste. Eine Besonderheit waren sicherlich die kleinen Schokoladenpralinen mit den aufgemalten Umrissen der Kirche. „Die St. Marien Stiftung überlegt sich jedes Jahr eine Kleinigkeit, die dann für den guten Zweck verkauft wird“, berichtete Elisabeth Schwiderski, die mit ihrer Tochter Lea den Sektstand betreute. Der gute Zweck, das waren in diesem Jahr gleich drei Projekte, die durch die Erlöse des Festes unterstützt werden sollten: das Kinderhilfswerk in der Ukraine, eine Don Bosco Jugendhilfeeinrichtung in Sierra Leone sowie die Klarissen-Kapuzinerinnen, die sich für die Bildung von Frauen und Mädchen in politisch und wirtschaftlich problematischen Regionen einsetzen.

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