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Quickborner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 04:44 Uhr

Ellerau : Auf Kunststoff statt auf Grand laufen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Eine neue Rundlaufbahn entsteht derzeit am Sportplatz an der Grundschule. Gemeinde investiert 250.000 Euro.

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2015 | 12:15 Uhr

Ellerau | Schüler und Vereinssportler in Ellerau dürfen sich auf die Zeit nach den Sommerferien freuen. Denn dann werden am Sportplatz der Grundschule aller Voraussicht nach optimale Bedingungen herrschen: Derzeit wird die Rundlaufbahn erneuert und mit einer Kunststoffoberfläche versehen. Etwa 250.000 Euro zahlt die Gemeinde für die Baumaßnahme, die bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein soll.

Geld, das investiert werden musste, um einen reibungslosen Betrieb der Sportstätte zu gewährleisten. „Auf Dauer ist dort keine vernünftige Nutzung möglich. Wenn es regnet, weicht der Grandplatz auf“, erläuterte Bürgermeister Eckart Urban (SPD) den Erneuerungsbedarf bereits zu Jahresbeginn. Aus diesem Grund konnten die Aktiven die Rundlaufbahn teilweise nur eingeschränkt, bisweilen sogar gar nicht nutzen.

Doch nicht nur das. Ein Folgeproblem ergab sich beim Überqueren des Kunstrasenplatzes, der durch das in den Schuhprofilen haftende Grandmaterial in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Die Erneuerung als Kunststoffbahn ist dringend erforderlich, um Schul- und Vereinssport weiterhin betreiben zu können“, betonte deshalb auch Peter Groth, Vorsitzender der BürgerForums die Notwendigkeit. Schüler und Sportvereine freuten sich jetzt schon darauf, ihren Aktivitäten auf dem neuen Kunststoffbelag nachzugehen.

Die Gemeinde nutzt die Sommerferien für weitere Erneuerungen des Schulkomplexes. So kündigte Urban während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter die Installation von Rauchmeldern und einer Alarmanlage in der Minischule an. Zudem sollen Schulmensa und -küche umgebaut und erweitert werden. Dafür sind 25.000 Euro im Haushalt eingeplant. Die gleiche Summe investiert Ellerau in die Erneuerung der Küche im Bürgerhaus. Auch dies notwendig. Denn wie Urban berichtete, sei die alte inzwischen fünf Jahrzehnte alt.

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