zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

18. August 2017 | 11:13 Uhr

Hasloh : Architektur für die Allerkleinsten

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Hasloher weihen nach einem Jahr Bauzeit ihren neuen Kindergarten ein.

Hasloh | Es war ein freudiger Anlass, und auch das Wetter spielte mit: Am Sonnabend fanden sich zahlreiche Hasloher im Kronkamp 4 ein, um gemeinsam die Einweihung des neuen evangelischen Kindergartens zu feiern. Um 14 Uhr begrüßte Bürgermeister Bernhard Brummund die Gäste und zeigte sich stolz auf das neue Gebäude. „Uns ist mit diesem Bau architektonisch etwas gelungen“, freute er sich. „Die beschwingte Leichtigkeit, die hier erzielt wurde, passt gut zum Zweck – schließlich ist dieses Haus für Kinder gedacht“. Er freue sich, das Projekt erfolgreich beendet zu haben. „Trotz einiger Schwierigkeiten und Hindernisse“.

Zwei Monate hatte die Planung nach hinten korrigiert werden müssen. Nach zirka einem Jahr Bauzeit wurde das Gebäude aber am 1. Oktober in Betrieb genommen. 2,14 Millionen Euro waren für den Bau veranschlagt worden. „Bisher haben wir noch 5000 Euro in der Hinterhand – aber warten wir erst einmal die Schlussrechnung ab“, scherzte der Bürgermeister.

Anschließend übergab Brummund das Haus an die Leiterin der Einrichtung, Michaela Werner. Diese bedankte sich bei der Gemeinde, bei Spendern, Eltern – und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die den Umzug des Kindergartens vom Mittelweg in den Kronkamp unterstützt hatten. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Kindern jetzt eine so helle, schöne und moderne Kita anbieten können“.

80 Plätze stehen in der neuen Kindertagesstätte zur Verfügung, davon 60 Elementar- und 20 Krippenplätze für Kinder ab einem Jahr. Pastorin Claudia Weisbarth sprach mit den Kindern einen Segen für das Haus – und brachte auch ein kleines Geschenk mit: Holzgeschnitzte Krippenfiguren ziehen ebenfalls in das neue Gebäude ein. „Ich wünsche allen Kindern, dass sie gern in dieses Haus kommen“, so Weisbarth.

Nach den Ansprachen konnten sich die Gäste über Kaffee und Kuchen freuen. Das frisch angelegte, liebevoll gestaltete Außengelände war noch nicht betretbar – aber die Besucher konnten sich einen Eindruck von den Räumen des Kindergartens verschaffen. Die Mitarbeiter zeigten die Räumlichkeiten und die architektonischen Besonderheiten, die auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind. So beginnen die Fenster auf einer Höhe, die auch kleinen Kindern ermöglicht, nach draußen zu sehen, ohne auf einen Stuhl steigen zu müssen. Und die Waschbecken sind so tief angebracht, dass schon Krippenkinder sich allein die Hände waschen können.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 13.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen