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Quickborn : Anwohner am Harksheider Weg sind über die Straßenverhältnisse verärgert

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Am Harksheider Weg sorgen Pflastersteine für Schwingungen / Anwohnerin wünscht sich mehr Infos

Quickborn | Es rumpelt und wackelt am Harksheider Weg. Wenn Christiane Timm doch mal etwas länger im Bett im Obergeschoss des Einfamilienhauses liegen bleibt, treibt es sie meist nach kurzer Zeit aus den Federn. „Das ganze Bett wackelt“, sagt sie.

Der Grund dafür befindet sich auf der Straße vor dem Haus. Für Bauarbeiten der Stadtwerke Quickborn war im Spätsommer 2014 ein Stück Asphalt entfernt worden. Die Lücke wurde im Anschluss mit Pflastersteinen provisorisch verschlossen. Fahren Lkw oder Fahrzeuge mit Anhängern vorbei, merkt Timm das innerhalb des Hauses. Es poltert und wackelt. „Das Poltern stört mich nicht einmal so, aber das Haus bewegt sich durch die Schwingungen“ sagt Timm. Besonders schlimm sei es im Obergeschoss. Eine direkte Nachbarin, die etwas weiter von den Flicken weg wohnt, sagt: „Ich habe das bisher noch nicht gemerkt.“ Andere Nachbarn hätten Timm jedoch berichtet, dass sie ebenfalls Schwingungen spüren würden. Auch an anderen Stellen haben die Stadtwerke mit Pflastern geflickt.

Timm wünscht sich mehr Informationen darüber, wann die Situation endlich behoben wird. „Anfang September habe ich mit dem Rathaus telefoniert, da wurde mir gesagt, Ende September/Anfang Oktober geht es los“, sagt sie. Geschehen sei bisher nichts.

„Die Bauarbeiten waren in der Tat für Ende September geplant gewesen“, sagt Uwe Schapenberg, Leiter des Fachbereichs Tiefbauten und Kommunalbetriebe der Stadt Quickborn auf Anfrage dieser Zeitung. Doch aufgrund der Bauarbeiten, die ein Stück weiter, Höhe Querstraße, auf dem Harksheider Weg durchgeführt werden, konnte mit den Arbeiten nicht angefangen werden. „Die Baustellen dürfen nicht so dicht beieinander liegen, aus diesem Grund wurde keine verkehrsrechtliche Genehmigung erteilt“, so Schapenberg. Diese würde jedoch erteilt werden, wenn die andere Baustelle fertiggestellt sei. „So bald die durch ist, wird das gemacht“, sagt Schapenberg. Durch die milden Temperaturen sei keine Verzögerung zu erwarten. „Asphaltiert werden kann bis 5 Grad Celsius“, so der Fachbereichsleiter für Tiefbauten und Kommunalbetriebe.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 16:15 Uhr

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