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Bürgermeisterwahl in Quickborn : Annabell Krämer kandidiert für die FDP

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Liberale nominieren die 44-Jährige, die somit bei der Bürgermeister-Wahl 2016 gegen Amtsinhaber Thomas Köppl von der CDU antreten wird.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Quickborn | Die FDP-Politikerin Annabell Krämer tritt bei der Quickborner Bürgermeister-Wahl 2016 gegen Amtsinhaber Thomas Köppl (CDU) an. Die Freien Demokraten stellten die 44-jährige Diplom-Kauffrau gestern Nachmittag während eines Pressegesprächs als ihre Kandidatin vor. „Seit ich mich politisch betätige, habe ich immer mehr Spaß, Interesse und Engagement entwickelt. Deshalb liegt es nahe, die Chance für die Kandidatur zu ergreifen, wenn sie sich bietet“, begründete Krämer, die seit 1998 politisch aktiv ist, ihre Entscheidung.

Für die Quickborner FDP sitzt Krämer derzeit in der Ratsversammlung sowie im Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales und im Hauptausschuss. Außerdem steht sie seit 2013 der Fraktion vor. Wie Ortsvorsitzende Friederike Rübhausen gestern berichtete, hätten die Mitglieder auf ihrem Ortsparteitag vor den Sommerferien einstimmig beschlossen, Krämer als Kandidatin für die Wahl des Verwaltungschefs zu nominieren. Bereits Ende August hatte Rübhausen im Gespräch mit dieser Zeitung angekündigt, dass die FDP einen Konkurrenten ins Rennen um das Amt, das Köppl bis 31. Oktober nächsten Jahres bekleidet, schicken will. Einen Namen indes nannte sie nicht. Seit gestern jedoch ist dieser bekannt.

„Glücklicherweise hat Annabell Krämer die Wahl angenommen. Das freut uns sehr, weil wir sicher sind, dass sie als gebürtige Quickbornerin eine sehr gute Bürgermeisterin für unsere Stadt sein wird“, sagte Rübhausen. Vorstandsmitglied Robert Chyla ergänzte: „Annabell Krämer verfügt über ein hohes Organisationstalent und hat Führungsstärke bewiesen. Wir brauchen jemanden als Bürgermeister, der sich im Finanzsektor gut auskennt. Und das tut sie.“

Mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie beruflichen Erfahrungen als Angestellte bei einer Versicherungsgruppe und einem Finanzinstitut als Hintergrund zählt die alleinerziehende Mutter zweier Kinder wirtschaftliche Kompetenz naturgemäß zu ihren Vorzügen. Inhaltlich will sich Krämer im Falle ihrer Wahl nach eigener Aussage außerdem der Themen „demografischer Wandel, Vernetzung der Stadtteile, Generieren städtischer Einnahmen und Erhalt der phantastischen Schullandschaft“ annehmen. „Verwaltungserfahrung habe ich nicht“, räumte sie ein, „aber durch meine politische Arbeit, besonders durch die im Hauptausschuss, habe ich Einblick“. Sie zeigte sich diesbezüglich zuversichtlich. Denn die Quickborner Verwaltung sei sehr gut aufgestellt, es gebe viel Kompetenz in den einzelnen Fachbereichen. „Und die Möglichkeit ist schließlich bewusst gewählt worden, auch Menschen aus der freien Wirtschaft für das Amt des Bürgermeisters kandidieren zu lassen“, erklärte Krämer.

Das kommende Dreivierteljahr wolle sie nutzen, um für ihre Stärken zu werben, kündigte die Liberale an . Diese sehe sie auch „im Kommunikativen, darin, Probleme zu erkennen, den Bürger ernst zu nehmen und dabei authentisch zu sein“. Darin liegt für Krämer zugleich eine große Erfolgschance, denn: „Ich habe aus vielen Gesprächen mit Bürgern gehört, dass es ihnen wichtig ist, jemanden als Bürgermeister zu haben, der ihre Sorgen und Nöte ernst nimmt.“

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