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Quickborn : An Leukämie erkrankte Kim hat Grund zu hoffen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

In Deutschland wurde jemand gefunden, der der 17-jährigen Quickbornerin mit einer Knochenmarkübertragung helfen könnte.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2016 | 23:00 Uhr

Quickborn | Die ganze Region zittert mit ihr. Jetzt gibt es gute Nachrichten aus Quickborn: Wie die Familie der an Leukämie erkrankten Kim Seeger mitteilte, ist ein Spender gefunden worden. In etwa zwei Wochen wird der 17-Jährigen Knochenmark übertragen. Das sagte ihr Bruder Kai auf Anfrage von shz.de.

„Wir haben heute Vormittag davon erfahren“, sagte Kai Seeger am Freitag. „Das ist eine sehr schöne Nachricht.“ Grund zur Euphorie gebe es aber nicht. „Es ist ein Schritt von vielen. Wir müssen abwarten, ob ihr Körper mit der Spende zurechtkommt und ob die Behandlung erfolgreich sein wird“, sagte der 26-Jährige.

Ärzte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf behandeln seine Schwester mit einer Chemo-Therapie. Noch kann sie abends nach Hause. Das wird sich bald ändern. Auf einer Isolierstation wird sie auf die Transplantation vorbereitet, wie Kai Seeger sagte. Der nächste Behandlungsschritt wird etwa sechs Wochen dauern.

Den Spender wird Kim frühestens in zwei Jahren kennenlernen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, wie die Deutsche Knochenspenderdatei (DKMS) mitteilte. Nur anonyme Briefe sind vorher möglich.

Auf der Facebook-Seite „Kim möchte leben“ hagelte es Herzen und Smileys. „Als ich das eben las, hat mein Herz einen Satz gemacht und ich hatte Tränen in den Augen. Ich freue mich so unendlich“, schrieb Nutzerin Gabi Cro. Viele wünschten Kim Kraft und alles Gute. Die Kraft wird sie in den kommenden Wochen brauchen. „Aber im Moment ist sie sehr gut drauf“, sagte Kims Bruder.

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