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Quickborner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 06:05 Uhr

Bönningstedt : Amtsgebäude in neuem Glanz

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

700.000 Euro kostete der Umbau des Hauses. Die ersten Besucher kommen aus der Partnerstadt Crivitz.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2013 | 16:00 Uhr

„Hier riecht es ja noch richtig nach frisch gestrichenen Wänden“, sagten die Besucher aus der Bönningstedter Partnerstadt Crivitz, als sie das umgebaute Amtsgebäude betraten. Es ist tatsächlich kaum wiederzuerkennen. Nach sechs Monaten „Umbaustress“ ist das neue, beziehungsweise alte, Amtsgebäude in Bönningstedt fast fertig. Insgesamt kosten die Umbauarbeiten etwa 700 000 Euro.

Die Möbel stehen bereits, die Regale sind eingeräumt und der Boden ist frisch verlegt. Die Stromleitungen wurden erneuert, die komplette Heizungsanlage in Stand gesetzt und Brandschutzmaßnahmen wurden getroffen. „Es sind wirklich nur noch Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen. Lange kann das nicht mehr dauern“, sagte Bönningstedts Bürgermeister Peter Liske (BWG). Er schätzt, dass die Arbeiten bis Ende des Monats abgeschlossen sein werden. „Es sind noch ein paar kleinere Malerarbeiten zu tun, der Keller muss versiegelt werden und allgemein muss noch aufgeräumt werden“, erklärte Liske.

Die etwa 40 Besucher aus Crivitz gehörten zu den ersten, die sich die neuen Räume des Bönningstedter Amtsgebäudes an der Ellerbeker Straße anschauen durften. Liske und Günther Haase, Partnerschaftsbeauftrager für Crivitz, hatten sich für die Gäste ein paar besondere Programmpunkte einfallen lassen. Der Tag stand unter dem Motto „Natur und Umwelt“. Insgesamt fünf Stationen wurden angefahren. Darunter der Bönningstedter Friedhof, die Mühlenau und einige Ökoausgleichsflächen. Dabei gab es zahlreiche kurze Erläuterungen von den Fachleuten. „Ich freue mich total, dass dieses Motto so gut angenommen wurde. Anfangs waren einige über den Besuch beim Friedhof noch skeptisch“, sagte Liske. Doch die Gäste ließen sich auf das Motto ein und waren begeistert. „Ich habe unglaublich viel positive Resonanz erhalten. Das freut mich unglaublich“, so der Bürgermeister weiter. Für Verpflegung war auch gesorgt. Bevor die Ausflugsziele angefahren wurden, ging es erst einmal nach Hasloh zur Gaststätte „Bei Miki“.

Obwohl es ein interessanter und spannender Ausflug war, hatte Haase doch einen Kritikpunkt: „Ich finde es sehr schade, dass nur so wenig Leute aus Bönningstedt mitgekommen sind. Ich habe sie vorher alle angerufen und niemand wollte kommen. Ich habe den Eindruck, dass sie alle keine Lust mehr haben“, erzählte der Partnerschaftsbeauftragte enttäuscht. Nur rund fünf Bönningstedter waren dieses Mal beim Ausflug mit der Partnerstadt dabei.

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