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Quickborner Tageblatt

26. September 2017 | 00:40 Uhr

„Alles in Butter mit Luther?“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Gemeindefest Die Simon-Petrus-Kirche in Bönningstedt feiert im Zeichen der Reformation / Zahlreiche Aktionen für Kinder

„Alles in Butter mit Luther?“, hieß das Motto des diesjährigen Gemeindefestes der evangelischen Simon-Petrus Kirchengemeinde in Bönningstedt. Im Jahr 500 nach dem Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg stand das Fest ganz im Zeichen des Reformators Martin Luther.


Motto wortwörtlich aufgegriffen


Die Erzieherinnen des Simon-Petrus-Kindergartens griffen mit ihren Kindern das Motto wortwörtlich auf. Klein und Groß konnten an ihrem Stand selbst Butter herstellen. Ein wenig Schlagsahne in ein kleines Marmeladenglas, je nach Geschmack einige Kräuter oder Salz dazu und dann mindestens fünf Minuten schütteln. Kinderleicht und lecker, bestätigte die neunjährige Emma aus Bönningstedt. „Ich hab‘ mich mit Papa beim Schütteln abgewechselt“, sagte die Viertklässlerin, als sie ihre eigene Butter auf einer Scheibe Brot probierte.


Luftballons, Sackhüpfen, Kegeln, Schminken


Außerdem gab es Luftballons, Sackhüpfen, Kegeln und Kinderschminken für die Jüngeren. Stärken konnten sich alle Gäste bei Kaffee und Kuchen sowie am Grillstand. Die kurdische Flüchtlingsfamilie Abdullah hatte Baklava, eine typische, in Zuckersirup eingelegte Süßspeise mitgebracht.

Eröffnet wurde das Fest durch Pastor Christopher Fock mit einem Gottesdienst zum Thema „Glück und Freude – Finden und Suchen“, zu dem die Bönningstedter ihre Nachbargemeinde von der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Ellerbek mit Pastorin Birgit Vocka eingeladen hatten. Fock fragte seine Gemeinde: „Was macht Euch glücklich? Worüber habt Ihr Euch heute gefreut?“ Der Pastor bat alle Gläubigen, ihre Antwort auf dafür bereitgelegte Zettel zu schreiben und danach an die Kirchenfenster zu kleben. „Meine Familie“, „Dass die Sonne heute scheint.“, „Wenn es meinen Kindern gut geht.“ „Unser Familien-Sommerurlaub nach Dänemark“, diese und viele andere Glücksmomente waren zu lesen. Während der für einen Gottesdienst ungewohnten Betriebsamkeit stimmten Fock und Kirchenmusiker Kai Schnabel das Lied „Das ist gut, gut genug für ein Leben“ an, welches die Gemeinde im Anschluss an ihren „Glücksmoment-Anschlag“ an die Simon-Petrus-Kirche zu Bönningstedt sang.

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