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Quickborner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 21:18 Uhr

Quickborn : AKN-Zugang: Noch kein Beschluss

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vertagt Entscheidung über die Verbindung zwischen Bahnstraße und Bahnhof

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2014 | 14:00 Uhr

Quickborn | Der Zugang von der Bahnstraße auf den AKN–Bahnhof Ellerau bleibt weiterhin Thema. Noch vor einer Woche hatte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) angekündigt, es werde dieser Tage eine Entscheidung über den AKN-Zugang an der Bahnstraße geben. In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstagabend appellierte Köppl an die Mitglieder: „Es ist seit fast drei Jahren eine Hängepartie. Im Sinne der Bevölkerung müssen wir da nun was tun.“

Auf der Beschlussvorlage des Ausschusses wurden von der Verwaltung drei Alternativen vorgeschlagen: von der Baumaßnahme abzusehen, Ellerau aufzufordern bis Ende November eine Erklärung für die Kostenübernahme abzugeben oder die zusätzliche Übernahme von 55.000 Euro durch die Stadt Quickborn.

„Wir warten seit zwei Jahren auf Ellerau. Es ist unzumutbar, die Bevölkerung weiter warten zu lassen. Der Betrag muss in den Haushalt eingestellt werden“, sagte Ratsherr Wolfgang Kluge (CDU). Sonja Kruse (Grüne) sagte: „Es gibt keinen Deckungsvorschlag. Wir als Grüne haben gedacht, man könnte auf Ellerau zugehen und die Kosten dritteln.“ Insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei der Sanierung der Sporthallen massiv gespart werden müsse, sei die Finanzierung ohne Deckung nicht vertretbar. Wolfgang Tröger (SPD) bat den Bürgermeister erneut mit seinem Ellerauer Amtskollegen zu sprechen, sagte aber auch: „Wir sind nicht von der Nachhaltigkeit überzeugt, da ja auch noch der Ausbau der AKN ansteht.“ Ab 2020 soll die Bahntrasse zwischen Kaltenkirchen und Eidelstedt ausgebaut sein. Der Ausschuss folgte schließlich dem Vorschlag von Holger Fehrmann (CDU). Dieser hatte angeregt zweigleisig zu fahren und nochmals Kontakt mit der Nachbargemeinde aufzunehmen, aber auch innerhalb der Fraktionen über die Möglichkeiten zu diskutieren.

Die Verbindung von der Quickborner Straße zum Ellerauer Bahnhof war 2011 durch die Eisenbahnaufsicht des Verkehrsministeriums gesperrt worden, da sie unsicher war. Ein neuer Zugang von der Bahnstraße aus würde etwa 160.000 Euro kosten.

Die Gemeinde Ellerau hat in ihrem Haushalt 25.000 Euro für das Projekt bereitgestellt, während Quickborn davon ausgegangen war, dass die Kosten geteilt würden. Eine Einigung zur Kostenübernahme gibtes bisher nicht. Durch die Erklärung Elleraus würde also ein Defizit von 55.000 Euro bestehen. Der Ausschuss wird das Thema in seiner nächsten Sitzung erneut behandeln. Diese ist am Donnerstag, 13. November.

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