Quickborn : Abiturienten am Elsensee-Gymnasium: „Ein Hoch auf uns“

Beste Schüler: Sophie Charlotte Vetter  (Durchschnitt 1,5) und Alexander Nicolas Schwager (Durchschnitt 1,2).
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Beste Schüler: Sophie Charlotte Vetter (Durchschnitt 1,5) und Alexander Nicolas Schwager (Durchschnitt 1,2).

Launige Reden gab es bei der Verabschiedung der Quickborner Schulabgänger.

shz.de von
30. Juni 2014, 10:00 Uhr

Quickborn | Lange hatten sie diesem Moment entgegengefiebert – am Sonnabend konnte sich der Abitur-Jahrgang des Elsenseegymnasiums endlich die langersehnten Zeugnisse abholen. Bei der feierlichen Entlassung in der Turnhalle fand Schulleiter Michael Bülck lobende Worte. „Das hier ist sicherlich die schönste Aufgabe eines Schulleiters – auch, wenn es bedeutet, dass etwas zu Ende geht“, sagte er über die Verabschiedung des diesjährigen Jahrgangs.

Alle 63 Schüler hatten ihr Abitur bestanden – mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,45. „Leisten Sie ihren Beitrag für eine bessere Welt“, so der Schulleiter, der seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass die Schulzeit den Schülern mehr gebracht habe, als bloß den formalen Abschluss.

Auch Stadtrat Klaus Hensel überbrachte die Glückwünsche der Stadt und prophezeite den Abiturienten einen „Großen Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft“. Dieser Jahrgang sei der letzte, der das Gymnasium in seiner jetzigen Form erleben werde. „Denn im kommenden Jahr wird die Turnhalle, anschließend bis voraussichtlich 2018 die Schule saniert“, so Hensel.

Tatsächlich ließen sich die Schüler zu einigen Witzeleien über braune Teppiche und den Muff des alten Gemäuers hinreißen – beispielsweise Johanna Panknin, die sich erinnerte: „Als ich mit meinen Eltern zum ersten Mal diese Schule ansah, wurde uns gesagt, sie würde im nächsten Jahr renoviert. Das war vielleicht etwas optimistisch“. Aber auch viele schöne Erinnerungen teilten sie mit den Gästen der Entlassungsfeier.

An einen Abi-Scherz dachten viele, als plötzlich die Polizei im Saal stand und das Mikrofon ergriff. Einige Gäste hatten im Halteverbot geparkt und behinderten so die Rettungswege. Doch der Tumult war schnell vorbei, und mit musikalischen Einlagen des Chors und den Tänzern der Tanzschule „TanzCult“ konnten sich die Abiturienten über eine würdige Entlassungsfeier freuen.

„Ich hoffe, wir haben Ihnen beigebracht, dass allzu einfache Antworten keine Lösungen bieten“, sagte Lehrerin Irene Weidner, die mit ihren Kolleginnen über die gemeinsame Zeit mit den Schülern sinnierte. Zum Abschluss verabschiedeten sich die Abiturienten wohlverdient mit einem Lied und den Worten „Ein Hoch auf uns“.

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