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Erlebnis-Tage in Quickborn : Abenteuer mit Lupe statt mit Laptop

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Quickborner Kinder entdecken vier Tage lang die Natur.

Quickborn | Stundenlang an gesammelten Holzstücken schnitzen oder den Lauf der Pinnau studieren – bei den Abenteuer-Natur-Erlebnis-Tagen in Quickborn wurden 20 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zu Naturforschern. „Die Kinder durften auch dieses Mal wieder das Programm mitgestalten“, sagte Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse, die bis gestern gemeinsam mit zwei Kollegen und fünf Jugendlichen die Teilnehmer vier Tage lang betreute.

Ort des Geschehens war das Gelände der Bildungs- und Förderstätte (BFH) Himmelmoor, die es den Kindern ermöglichte, der Natur näherzukommen. „Tatsächlich haben wir nur wenig Bastelmaterialien mitgenommen“, sagte Hesse, „nur ein paar Bänder, Federn und Holzperlen, um Schmuck zu gestalten“. Sie sei erstaunt gewesen, „wie lange sich die Kinder mit Schnitzereien beschäftigt haben“.

Auch der Entdeckungsdrang konnte befriedigt werden. Denn auf der Wiese wimmelte es nur so vor Heuschrecken, die genau unter die Lupe genommen wurden. „Am Dienstag waren wir viel an der Pinnau, wo die Kinder das Wasser untersuchen konnten und mit selbstgebastelten Angeln ihr Glück versucht haben“, berichtete Hesse.

Die Beschäftigung mit der Natur – in individuellem Tempo – habe den Kindern besonders viel Spaß gemacht, sagte Hesse. Auch die freiwilligen jugendlichen Betreuer konnten zwischendrin die Seele baumeln lassen. „Natürlich haben sie aber vor allem die Kinder bei ihren Entdeckungen unterstützt.“ Mithilfe von Büchern bestimmten sie Käfer und untersuchten Pflanzen. „Nur zum Essen waren sie alle versammelt“, so Hesse lachend. Die Freiheit, ihren Tag selbst gestalten zu können, sei für viele Kinder eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag gewesen. „Einige waren einfach froh, keine Termine zu haben“, erklärte Hesse.

Zum Abschluss wurde gegrillt, und die Teilnehmer genossen noch einmal das Wetter, das sie an keinem der vier Tage enttäuscht hatte. „Das war schon ein richtiges Abenteuer, bei dem auch Teamwork gefordert war“, resümierte Hesse.

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erstellt am 14.Aug.2015 | 12:15 Uhr

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