Einbruch in Haspa Norderstedt : Polizei sicher: Täter kamen mit schwerem Gerät und Transporter

Die Haspa Filiale in der Rathausallee: Da die Einbrecher wohl schweres Gerät verwendeten, sucht die Polizei nach Zeugen, die in der Umgebung Transporter oder Handwerkerfahrzeuge beobachtet haben.
Die Haspa Filiale in der Rathausallee: Da die Einbrecher wohl schweres Gerät verwendeten, sucht die Polizei nach Zeugen, die in der Umgebung Transporter oder Handwerkerfahrzeuge beobachtet haben.

Nach dem spektakulären Einbruch in die Norderstedter Haspa-Filiale, ist die Spurensicherung weiter vor Ort. Die Polizei sucht indes unverändert nach Zeugen. Dieses Mal fragt sie nach einem größeren Fahrzeug am Tatort.

Avatar_shz von
13. August 2021, 17:49 Uhr

Norderstedt | Eine Woche, nachdem die Einbrecher in der Norderstedter Rathausallee mutmaßlich ihren Kernbohrer angesetzt hatten, um sich aus einer leerstehenden Wohnung in den Tresorraum der Bank zu bohren, Schließfächer leerzuräumen und anschließend Feuer zu legen, sind die Arbeiten zur Spurensicherung nach wie vor nicht abgeschlossen. Das teilt Polizeisprecher Lars Brockmann am Freitag (13. August) mit. Wie lange diese Maßnahmen noch andauern, lasse sich noch nicht einschätzen.

Gangster brauchten wohl schweres Gerät

Nach Informationen von shz.de sprechen Indizien dafür, dass die Gangster ein großes Loch von bis zu 1,20 Metern Durchmesser geschaffen hatten und den Durchbruch nicht durch viele kleine, kreisförmig angeordnete Löcher bewerkstelligten, wie zunächst angenommen.

Mehr zum Thema:

Dafür allerdings ist schweres Gerät erforderlich. Entsprechend geht die Polizei nun davon aus, dass der oder die Täter ein größeres Fahrzeug benutzt haben, um das Material zum Tatort zu bringen.

Zeugen sind gebeten, sich zu melden

Entsprechend fragen die Beamten: Wer hat im Bereich des Tatortes innerhalb der letzten zwei Wochen Transporter beziehungsweise Handwerkerfahrzeuge beobachtet hat und kann diesbezüglich Angaben machen?

Zeugen sind gebeten, sich unter der Telefonnummer (04101) 2020 zu melden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert