Quickborn : Mercedes steht in Flammen: Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Nach dem Brand eines Mercedes in der Quickborner Kampstraße ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Sie geht dabei dem Verdacht auf Brandstiftung nach.
Nach dem Brand eines Mercedes in der Quickborner Kampstraße ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Sie geht dabei dem Verdacht auf Brandstiftung nach.

Das Feuer griff auch auf ein zweites Auto über. Beide Fahrzeuge standen in der Kampstraße.

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18. Mai 2021, 15:31 Uhr

Quickborn | Nach dem Brand eines Firmentransporters am frühen Dienstagmorgen (18. Mai) in Quickborn gibt es offenbar erste Hinweise, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Das hat der Sprecher der Polizeidirektion Bad Segeberg, Kai Hädicke-Schories, bestätigt. Bei der Aufklärung der Umstände sollen demnach nun mögliche Zeugen helfen.

Feuer springt auf zweites Auto über

Der Besitzer des Sprinters hatte das Fahrzeug mit Segeberger Kennzeichen in der Kampstraße in Quickborn ganz in der Nähe der Einmündung zur Heinrich-Lohse-Straße abgestellt. Er war es auch, der das Feuer gegen 4 Uhr am Dienstagmorgen entdeckte und die Feuerwehr alarmierte. Sie habe den Brand schnell löschen, aber ein Übergreifen auf ein zweites Fahrzeug nicht verhindern können, so Hädicke-Schories. Dabei handelt es sich um einen blauen VW Golf mit Pinneberger Kennzeichen. „Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt 15.000 Euro“, so der Polizeisprecher weiter.

Inzwischen hat die zuständige Kriminalpolizei „aufgrund der Spurenlage die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen“. Beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht zu Dienstag (18. Mai) verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht hat, melde sich unter Telefon (04101) 2020.

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