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Quickborner Tageblatt

19. August 2017 | 06:14 Uhr

Quickborn : 9700 Besucher mehr im Freibad

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Bilanz für 2013 fällt wieder besser aus. Erstmals wurden die Zahlen analysiert. Ergebnis: Jeder zweite Gast kam in den Sommerferien.

Quickborn | Das sonnige Wetter im Juli und August 2013 hat die Bilanz des Quickborner Freibads aufpoliert: Die Statistik verbucht 9700 Badegäste mehr als 2012. Insgesamt waren es 44.800. Das berichtete Thomas Vorberg, Fachbereichsleiter Tiefbau und Kommunalbetriebe, während des zuständigen Ausschusses. Vorbergs Fachbereich ist neuerdings für das Freibad zuständig.

„Jeder zweite Gast kam in den Sommerferien“, informiert er. Im Juli zog es 19.200 Gäste in das Freibad, im August waren es immerhin mehr als 10.000. Das hat zur Folge, „dass das 300.000-Euro-Defizit wohl nicht überschritten wird. Den Fehlbetrag muss die Stadt jährlich ausgleichen. 2012 lag der Verlust bei 331.500 Euro. Ganz genau wissen wir das erst in den nächsten Wochen“, so Vorberg, der erstmals die Zahlen analysiert hat. Seine wichtigste Erkenntnis: „Nach den Sommerferien sind die Besucherzahlen stark zurückgegangen. Angesichts dieses Nutzerverhaltens ist von einer Sättigung des Bedarfs über die Dauer des Hochsommers beziehungsweise der Ferienzeit auszugehen“, fasst er zusammen. Somit kamen an den Wochenenden nach den Ferien viel weniger Besucher als erwartet, obwohl das Wetter mitspielte.

Aus diesen Zahlen ergeben sich Konsequenzen, zumal die Politik Vorberg beauftragte, ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. „Eine Lösung könnte sein, das Freibad während der schwachen Zeiten zu schließen oder höhere Eintrittspreise zu verlangen. Bei weniger Gästen entstehen pro Kopf höhere Kosten“, so Vorberg. Er stellte auch zur Diskussion, Kurzschwimmtickets einzuführen oder die Eintrittspreise dem Niveau der Energiekosten anzupassen: „Auch bei weniger Gästen laufen die Pumpen“. Welche Vorschläge nun umgesetzt werden, wollen die Politiker zunächst in ihren Fraktionen beraten.

Was Vorberg als positiv empfindet: „Quickborn hat nicht den Trend mitgemacht, ein Spaßbad einzurichten“, sagt er. Spaßbäder würden zwar für manche Gästegruppen die Attraktivität erhöhen, aber vielleicht reduzierten sie die Attraktivität für andere. „Unser Freibad hat eine großzügige Liegewiese und es ist verhältnismäßig ruhig,“ zählt er zwei Vorteile auf.

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erstellt am 15.Feb.2014 | 16:30 Uhr

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