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Quickborner Tageblatt

22. August 2017 | 23:05 Uhr

Quickborn : 8400 Euro für Nachhilfe

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Intensiv-Förderkreis, Schülerhilfe, Studienkreis und Stadt unterstützen Kinderhilfswerk mit Fördermitteln.

Quickborn | Das Kinderhilfswerk Quickborn kann auch weiterhin nachhilfebedürftige Schulkinder in gewohntem Umfang fördern. Möglich wurde dies durch eine Spendenaktion der drei hiesigen Bildungsinstitute, Intensiv-Förderkreis, Schülerhilfe und Studienkreis, die gemeinsam Stipendien mit einem Gesamtwert von 6000 Euro stifteten. Mit einer Zugabe der Stadt verfügt das Kinderhilfswerk nun über 8400 Euro an zusätzlichen Fördermitteln.

„Diese Aktion versetzt uns in die Lage, unsere Förderung ohne Abstriche fortzusetzen“, zeigte sich Richard Janssen, Vorsitzender des Kinderhilfswerk hoch erfreut. Mit dieser Summe sei es möglich, „etwa zehn Kinder ein Jahr lang zu unterstützen“. Wobei Janssen versicherte, dass die Förderung auch danach nicht enden müsse. „Wir lassen niemanden im Stich“, bekräftigte er.

Wem die Unterstützung im Einzelnen zugute kommt, stimmt das Kinderhilfswerk mit dem jeweiligen Institut ab. Fakt ist, dass der Bedarf generell steigt. Immer mehr Kinder bräuchten Nachhilfeunterricht, sagt Janssen, aber immer mehr Eltern und Alleinerziehende könnten sich die notwendige Nachhilfe nicht leisten. Aus seiner Arbeit für das Kinderhilfswerk weiß Janssen, wovon er spricht, immerhin fördert die Einrichtung nachhilfebedürftige Kinder bereits seit fast drei Jahrzehnten. „Der Stellenwert von Nachhilfe ist über die Jahre immer größer geworden“, hat Janssen beobachtet.

Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes stellen eine Möglichkeit dar, Kindern aus einkommensschwächeren Familien Nachhilfe angedeihen zu lassen. „Aber das Paket greift nicht“, sagte Janssen. Deutlich wurde Marvin de Vries von der Schülerhilfe: „Wir sehen, dass es bei entsprechenden Förderanträgen Ablehnungen hagelt. Da sollten sich die handelnden Personen mal etwas überlegen, wenn das Geld doch da ist.“ In diese Kerbe schlug auch Bernt Plickat vom Studienkreis: „Nur ein Bruchteil der Bundesmittel wird fachgerecht eingesetzt.“

Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl sagte dazu: „Die Anträge werden vom Kreis bearbeitet.“ Wer dichter dran sei an den Menschen, der könne flexibler handeln. Deshalb sei es ganz wichtig, „dass wir das Kinderhilfswerk in Quickborn haben“, betonte Köppl. Nach eigener Auskunft hat der Verein allein im Jahr 2014 10.000 Euro für die Förderung von Nachhilfeunterricht aufgewendet. Nach dem Schulterschluss der Quickborner Bildungsinstitute wird diese Summe 2015 nicht unterboten werden.

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erstellt am 14.Mär.2015 | 10:00 Uhr

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