Benefiz-Konzert : 840 Euro gespendet

Die Jungen und Mädchen der Trommelgruppe bereiten sich auf  ihren Auftritt vor.
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Die Jungen und Mädchen der Trommelgruppe bereiten sich auf ihren Auftritt vor.

Hasloher Verein „Gambia-Westafrika-Projekt“ leistet Hilfe, die ankommt.

shz.de von
01. April 2014, 14:06 Uhr

Hasloh | Seit 14 Jahren gibt es in Hasloh das „Gambia – Westafrika – Projekt“, seit sechs Jahren als eingetragenen Verein. Am vergangenen Sonnabend lud er zu einem unterhaltsamen Nachmittag in die Hasloher Kirche im Mittelweg ein. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken leitete der Vorsitzende, Mawdo Marenah, der seit 1986 in Deutschland lebt, mit einem Trommelwirbel den kulturellen Teil ein.

Stellvertreter Uwe Vogt übernahm die Begrüßung. Er nutzte die Gelegenheit, um den Organisatoren und der Kirche für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten zu danken. Er erzählte von der Arbeit des Vereins, derim vergangenen Jahr den Bau von vier neuen Brunnen in Marenahs Heimatregion um Kerewan finanziert hatte. „Das war nur möglich, weil Mawdo sich mehrere Monate vorort aufhielt und die Arbeiten überwachte“, so Vogt.

Das nächste Ziel des Vereins sei der Aufbau einer Krankenstation, da das nächste Krankenhaus nur schlecht zu erreichen sei. Dafür seien auch die Spenden gedacht, die an dem Nachmittag erbeten werden. Selbst die Bühnendekoration konnte gegen eine Spende mit nach Hause genommen werden. Durch das Programm führte Friedrich Harder.

Den musikalischen Auftakt des Nachmittags machte der „Black Rose Gospelchor“ der Kirchengemeinde Hasloh-Quickborn. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten dem Publikum afrikanische und englische Gospels.

Anschließend gaben die Mädchen und Jungen des Robinson-Kindergartens drei Lieder zum Besten. Nach einem kräftigen Applaus gab es sogar noch eine Zugabe: „Das Lied über mich“.

Mit einem selbstkomponierten Stück erfreuten Rüdiger Blohm und seine Schülerin Alba Hartmann-Dovado auf ihren keltischen Harfen. Nach einer Würstchen-Pause kam die Kindertrommelgruppe unter der Leitung von Marenah auf die Bühne, und Jürgen von Bergen erfreute mit Liedern im Reinhard-Mey-Stil. Mit einem weiteren Auftritt des Gospelchors endete der Nachmittag. Ein „rundum gelungener“, wie Organisatorin Karin Deuticke-Thies fand: „Ein harmonisches Miteinander von Künstlern, Publikum und Helfern.“ Und auch die Einnahmen können sich sehen lassen: 840 Euro kamen zusammen – Spenden und Erlös aus den Verkäufen.

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