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Comenius–Schule Quickborn : 730 Schüler laufen für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Sporttag mit reichlich Sponsoren: Das Geld soll einem Waisenhaus für Aids-infizierte Kinder in Ghana zugute kommen.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Ein tolles Bild vor dem Torfwerk im Himmelmoor: 730 Jungen und Mädchen hatten sich versammelt, um am Sponsorenlauf ihrer Schule teilzunehmen. Diesmal wollte die Comenius–Schule ihren „Sporttag“ mit einem guten Zweck verbinden. Dafür hatte sie zwei Kooperations-Partner ins Boot geholt, erklärte die Organisatorin und Sportlehrerin Sandra Stratmann dieser Zeitung: den Verein „Quickborn hilft“, der ein Waisenhaus für Aids-infizierte Kinder in Ghana unterstützt. Die Einrichtung wird nach den Herbstferien 50 Prozent der Sponsoreneinnahmen bekommen. Die andere Hälfte fließt in die Ausstattung der eigenen Schulhöfe.

Der zweite Partner ist der BMW-Vertragshändler May und Olde, der sich bereit erklärte, die mitlaufenden Lehrer zu sponsern. Immerhin zwölf Pädagogen, überwiegend Sportlehrer, wurden am Start gesichtet. Darunter auch Volker Reinhard von der Ernst-Barlach-Förderschule, der mit acht Schülern die Rundstrecke lief. Weitere Lehrkräfte beteiligten sich als Aufsicht an den Kontroll-Stationen und bei der Auswertung der Stempelkarten.

Die Spielregeln: Für jeden gelaufenen Kilometer gibt es Geld. Manche Schüler konnten mehrere Sponsoren überzeugen. Lehrer Stefan Hermanns von der 7 b berichtete, dass über die Hälfte der Klasse ein bis drei Sponsoren geworben hätten. Der Schüler Marcel Richter (Klasse 8 f) erzählte stolz, sogar fünf Sponsoren überzeugt zu haben (pro Kilometer acht Euro). Die Lehrerin Susanne von Glasenapp (Klasse 9 a) hatte außer auch die Tanzschule Leseberg in Pinneberg für ihren Rundlauf gewonnen. Rekordverdächtig dürfte das Aufgebot von Lisa Bernhardt (5 c) sein: 31 Sponsoren. Sie sage, selbst 14 Kilometer geschafft zu haben. „Es gibt aber einige Kollegen, die noch besser waren.“

Den Schulrekord unter den Schülern schafften Alexander Robe (5c), Torben Jessekat (8c) und Christopher Wolf (Gruppe produktives Lernen). Sie liefen mehr als 20 Kilometer im Zeit-Rahmen von zwei Stunden. Wie viel Geld zusammen gekommen ist, wusste Schulleiter Andreas Kelber nach dem Ende der Veranstaltung noch nicht: „Jetzt müssen wir erst mal zählen.“

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