Quickborn wächst weiter : 60 neue Wohnungen für Quickborn-Heide

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU, von links), Jeannine Müller von den Stadtwerken, LEG-Geschäftsführer Burkhard Schmütz und Hartwig Frahm, Geschäftsführer Tief- und Straßenbau, griffen zur Schaufel und bewegten im neuen Baugebiet den ersten Sand.
Bürgermeister Thomas Köppl (CDU, von links), Jeannine Müller von den Stadtwerken, LEG-Geschäftsführer Burkhard Schmütz und Hartwig Frahm, Geschäftsführer Tief- und Straßenbau, griffen zur Schaufel und bewegten im neuen Baugebiet den ersten Sand.

Mit dem vierten Bauabschnitt wird das Blumenviertel fertiggestellt. Auch die Stadt bekommt ein Grundstück.

shz.de von
28. Juni 2018, 13:00 Uhr

Quickborn | Quickborn wächst weiter, das zeigt sich insbesondere im Ortsteil Heide: In nur fünf Jahren hat sich das Neubaugebiet „Blumenviertel“ in den ersten Bauabschnitten bereits Stück für Stück mit Leben gefüllt. Nun wurde mit dem ersten Spatenstich der Beginn des vierten Bauabschnitts gefeiert. Das gesamte Neubaugebiet erstreckt sich zwischen Friedrichsgaber Straße, Lerchenweg und Bahnstraße.

„Mit diesem Spatenstich läuten wir den letzten Abschnitt in der Gesamtentwicklung des neuen Wohngebietes ‚Blumenviertel‘ mit annähernd 200 Wohneinheiten ein“, so Burkhard Schmütz, Geschäftsführer der LEG Entwicklung GmbH. Die LEG ist Eigentümerin und Erschließungsträgerin des Areals. Schmütz betonte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Quickborn und ergänzte: „Die jetzt begonnenen Erschließungsarbeiten umfassen eine rund 4,4 Hektar große Fläche südlich der Grundstücke Bahnstraße 104 bis 122. Hier werden 40 Baugrundstücke zur überwiegenden Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern geschaffen, an der Ecke Bahnstraße und Lilienstraße ist ein kleines zweigeschossiges Mehrfamilienhaus vorgesehen. In der Summe werden im vierten Bauabschnitt etwa 60 Wohneinheiten entstehen.“

Familienfreundlichkeit

Die Namensgebung unterstreicht die Familienfreundlichkeit des Neubaugebietes. So sollen die neuen Straßen „Krokuskehre“, „Sonnenblumenweg“ und „Lilienstraße“ heißen. Um die steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen zu decken, stellt die Entwicklungsgesellschaft der Stadt für diese Zwecke kostenfrei ein Doppelhaus-Baugrundstück an der Lilienstraße zur Verfügung auf dem eine temporäre Kindertagesstätte mit zwei Gruppen entstehen soll. Nach Ablauf von zehn bis 15 Jahren hat die Stadt Quickborn dann die Möglichkeit, das Grundstück zu verkaufen oder die Einrichtung dort weiterzuführen.

„Das Blumenviertel hat sich in kurzer Zeit zu einem attraktiven Wohngebiet entwickelt, in dem neue Nachbarschaften sind entstanden“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU). „Das hier ist ein Superprojekt. Die Entwicklung ging sehr schnell, und die Zusammenarbeit mit der LEG klappt sehr gut. Ich danke allen Beteiligten, ob es die Stadtwerke, die Notare, die Mitarbeiter im Rathaus oder die Bauarbeiter sind. Die gute verkehrliche Erreichbarkeit ist ein entscheidender Erfolgsgarant dieses Baugebietes“, so Köppl weiter. Wenn erst die S 21 nach Hamburg durchfahre, werde das die Nachfrage nach Baugrund insbesondere in diesem Teil der Stadt weiter steigern.

Grundstücksgrößen zwischen 550 und 800 Quadratmeter

Die Grundstücksgrößen werden zwischen 550 und 800 Quadratmetern für Einzelhäuser und bei 900 Quadratmetern für Doppelhäuser liegen. „Es sind bereits sehr viele Grundstücke vorgemerkt und verkauft“, so Schmütz. „Wenn im Oktober die erste Baustraße fertig ist, können die ersten Grundstücksbesitzer mit dem Bau ihrer Häuser beginnen.“

Schmütz kündigte die durchgängig verlaufende Grünzone als ein bedeutsames städtebauliches Element des Blumenviertels an. Sie durchziehe und verbinde die Bauabschnitte. Mit diesem letzten Abschnitt werde die Verbindung zum Lerchenweg geschaffen. „Es wird zukünftig möglich sein, zu Fuß oder mit dem Rad abseits der Hauptstraßen von der Friedrichsgaber Straße bis zur Rosenkehre zu gelangen. Von dort ist auch eine unmittelbare fußläufige Verbindung zur Haltestelle Tanneneck gegeben“, so Schmütz.

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