Quickborn : 45 Aussteller bei Energiemesse

Sebastian Maukel informierte auf der Energiemesse über Einsparpotential bei der Heiztechnik.
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Sebastian Maukel informierte auf der Energiemesse über Einsparpotential bei der Heiztechnik.

Quickborner Energieforum mit positivem Fazit. Mehr als ein Jahr Vorbereitung. Planungen für dritte Auflage 2017 beginnen.

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22. Juni 2015, 16:00 Uhr

Quickborn | „Uns sind schon einige Steine und eine gewaltige Last von den Schultern gefallen“, sagte Jens-Olaf Nuckel vom Quickborner Energieforum nach der Eröffnung der zweiten Quickborner Energie- und Gewerbemesse.

Eineinhalb Jahre hatten er und seine Mitstreiter die Messe vorbereitet. „So eine Messe braucht einen richtig langen Vorlauf und ist ganz sicher nicht mal eben so gemacht“, erläuterte Nuckel. 45 Aussteller – vor allem aus der Region – präsentierten sich Sonnabend und Sonntag im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. „Wir treffen uns alle zwei bis drei Wochen. Kurz vor der Veranstaltung fanden die Treffen wöchentlich statt und von den letzten Tagen muss ich gar nicht sprechen. Dazu kam das unglaubliche E-Mail-Aufkommen“, so der Organisator. Freitag begann nach dem Schulschluss der Aufbau im Gymnasium – Sonntag wurde nach der Messe noch abgebaut, damit heute wieder normaler Unterricht stattfinden kann.

„Die Organisatoren und etliche freiwillige Helferinnen und Helfer haben viel Zeit und Energie aufgewendet, um diese Messe auf die Beine zu stellen. Dafür möchten wir uns im Namen der Stadt Quickborn herzlich bedanken“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU), der als Schirmherr die Messe am Sonnabend eröffnete.

Traditionell fand auch das „Handwerkerfrühstück“ für die Aussteller statt. „Das ist immer eine tolle Möglichkeit, dass sich alle untereinander austauschen und auch die Vielfalt deutlich wird“, sagte Nuckel. Stadtwerke, Autohäuser, Banken, Makler und Handwerker präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen. „Quickborn hilft“ hatte erstmals zusammen mit dem Kinderhilfswerk einen Stand mit Kicker. Die jungen Besucher bekamen dort zudem eine Tüte Popcorn geschenkt. „Mancher Besucher war überrascht von der Verschiedenartigkeit und Menge der Branchen und Unternehmen“, so Köppl. Für Nuckel hätten es noch einige mehr sein können: „Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Quickborner an der Veranstaltung beteiligen. Unternehmen und Bürger. Denn letztendlich ist es Werbung für die Stadt.“

Vor allem bei den Besuchern haperte es. Einige Aussteller waren mit der Anzahl der Anfragen unzufrieden. Das sah Nuckel anders: „Die Besucherfrequenz ist gut und vor allem die Qualität der Besucher. Wer hierher kommt, hat einen klaren Bedarf, den er decken will.“ Ihm sei bewusst, dass auf der Messe nicht direkt Umsatz gemacht werde: „Die Unternehmen, die sich hier präsentieren, bleiben aber in Erinnerung und werden dann zum entsprechenden Zeitpunkt angesprochen.“

Fünf Aussteller hätten direkt ihre Anmeldung für die nächste Messe abgegeben. „Das freut mich sehr, aber jetzt freue ich mich erstmal auf Montag, wenn alles vorbei ist“, sagte Nuckel am Wochenende. Dennoch gelte: Nach der Messe ist vor der Messe. Die dritte Auflage sei für 2017 geplant – nach einer kurzen Erholungsphase.

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