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Oldie-Party : 400 Besucher in der Turnhalle in Bönningstedt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Zurück zu den Wurzeln: Nach 20 Jahren hat der SV Rugenbergen mal wieder ein Fest in der Turnhalle der Grundschule in Bönningstedt gefeiert.

Bönningstedt | Die Besucher der 21. Oldie-Party des SV Rugenbergen (SVR) brauchten am Sonnabend etwas Eingewöhnungszeit. Nur vereinzelt wagten sie sich zu Beginn der Feier auf die Tanzfläche in der Turnhalle der Grundschule Bönningstedt. „Die Besucher müssen wohl erstmal mit der neuen Location warm werden“, spekulierte Rolf Lammert, Vorsitzender des SVR. Nach 20 Jahren in der Gemeinschaftsschule wurde erstmals am neuen Ort gefeiert.

„Wir haben die Location geändert, weil das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht mehr stimmte“, erläuterte Lammert. 600 Gäste kamen in den vergangenen Jahren zur Oldie-Party. Etwa 50 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz. Zudem musste der Verein mindestens sechs Sicherheitsleute stellen. „Das war nicht mehr in Einklang zu bringen“, sagte Lammert.

350 Karten verkauft

Zunächst habe der Sportverein überlegt, gar nichts zu machen, sich dann aber auf die Wurzeln besonnen. „Hier haben unsere Feiern mal angefangen, es gab Dorffeste und Feuerwehrfeste in der Turnhalle, an die sich die älteren Besucher sicherlich erinnern. Auch die jungen Gäste kennen die Sporthalle, denn viele sind hier zu Schule gegangen. Hier zu feiern ist ein besonderer Gag“, stellte Lammert zufrieden fest.

Die 350 Eintrittskarten für die Oldie-Party waren schon vor Wochen vergriffen. „Wir hatten tausende Anfragen und es gab sogar Beschimpfungen, aber wir haben die Zahl so festgelegt. Mehr wäre unverantwortlich“, so Lammert. Die Sporthalle sei für insgesamt 400 Besucher ausgelegt. „Mit den 20 ehrenamtlichen Helfern haben wir die fast erreicht. Mehr wollten wir nicht“, erläuterte der SVR-Vorsitzende.

Weltmeisterin packte mit an

Trotz des neuen Veranstaltungsorts lief vieles wie gewohnt. Am Freitag nach Schulschluss begann der Aufbau. Sonntag bauten 15 Spieler der Fußball-A-Jugendlichen ab 10 Uhr wieder alles ab. „Wenn unter dem Strich noch Geld über bleibt, geht das an die Sparten, die mitgeholfen haben“, erläuterte Lammert.

Yana Looft, Weltmeisterin im Rhönrad, half mit Teamkolleginnen. „Der Aufwand in der Sporthalle ist deutlich geringer für alle, so dass wir sicherlich auch in den kommenden Jahren hier bleiben werden“, bilanzierte Lammert. Vor allem habe er festgestellt, dass deutlich mehr Bönningstedter vor Ort waren: „Sonst sind viele aus Norderstedt, Schnelsen oder Pinneberg gekommen. Es freut mich, dass ich so viele Gesichter aus dem Ort gesehen habe.“ 

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erstellt am 06.Feb.2017 | 16:00 Uhr

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