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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 19:48 Uhr

Quickborn : 40 Wohnungen für kleines Geld

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Entwurf für Baugrundstück an der Bahnstraße wurde vorgestellt - ein Investor muss allerdings erst gefunden werden.

Häuser zum Preis von 200 000 Euro und viel mehr, wie sie derzeit in den neuen Quickborner Wohnbaugebieten angeboten werden, kann sich nicht jeder leisten. Aber billiger Wohnraum in Quickborn ist nicht vorhanden, zumal auch Baugenossenschaften wie Adlershorst keine Sozialbauwohnungen mehr anbieten. Mit der Folge, dass Bevölkerungsschichten, die einen Nettolohn von 1300 bis 2000 Euro zur Verfügung haben, in die Röhre schauen.

Jetzt hat der Quickborner Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag grünes Licht für den Entwurf des Bebauungsplans für das städtische Grundstück an der Bahnstraße gegeben. Dort, gegenüber der AKN-Haltestation Tanneneck und nur ein paar 100 Meter vom neuen Wohnbaugebiet Bahnstraße/Friedrichsgaber Straße entfernt, sind etwa 40 Wohnungen – sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen – für den kleinen Geldbeutel geplant.

„Dabei soll eine Nutzmischung aus freifinanzierten und öffentlich geförderten Wohnungen entstehen“, erläuterte Fachbereichsleiterin Friederike Walter das Projekt, das einige Zeit ruhte, weil ein Investor kurzerhand abgesprungen war (wir berichteten).

„Wir sind erfreut, dass wir es endlich auf den Weg bringen und es in naher Zukunft losgeht. Wir haben großen Bedarf an Wohnungen für den kleinen Geldbeutel“, sagte Jörn Kruse (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt.

Früher standen auf dem städtischen Gelände Container, in denen Migranten vorübergehend untergebracht waren, nun soll das Grundstück mit Ein- beziehungsweise Mehrfamilienhäusern bebaut werden, die über maximal zwei Vollgeschosse verfügen. Parkplätze für die künftigen Bewohner sollen im vorderen Bereich des Grundstücks angeordnet werden.

Sollte alles nach Plan verlaufen – die Zustimmung der Ratsversammlung steht noch aus und eine öffentliche Auslegung muss auch noch erfolgen – könnte das Grundstück Anfang 2014 auf dem Markt angeboten werden. Die Stadt Quickborn sucht nämlich einen neuen Investor, der die Erschließung, Bebauung und Vermarktung übernimmt. „Das kann eine Baugenossenschaft sein“, erläuterte Walter. Kruse ist sich aber im Klaren darüber: „Diese Projekt kann nur der Anfang sein. Künftig werden wir in dem Bereich noch mehr tun.“

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erstellt am 28.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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