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Nachwuchs begeistert in Quickborn : 300 Gäste bei Neujahrskonzert des Rotary Clubs

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das „Ensemble Reflektor“ eröffnete den Abend mit der „Hamburger Sinfonie C-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach.

Quickborn | „Ich habe noch eine dringliche Bitte an Sie“, sagte Wolf-Dietrich Reiff, Präsident des Rotary Clubs Quickborn, am Ende seiner Begrüßung zum Neujahrskonzert 2016. Was dann folgte, sorgte am Sonnabend im mit 300 Besuchern komplett ausverkauften Quickborner Artur-Grenz-Saal für schallendes Gelächter: „Wir veranstalten ja heute ein Benefizkonzert. Bitte konsumieren Sie daher gern umfangreich. Das gilt für Speis und Trank.“ „Jung und verdammt gut“ hatten die Rotarier als Motto für das Konzert ausgegeben und gleich die ersten Musiker begeisterten das Publikum. Das „Ensemble Reflektor“ eröffnete den Abend mit der „Hamburger Sinfonie C-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach. Auch beim zweiten Stück setzte das Ensemble auf Bach: „Berliner“ Sinfonie G-Dur.

Danach betrat Maxine Eggers die Bühne und erhielt schon vor dem ersten Ton viel Applaus. Die 15-Jährige aus Norderstedt hatte jüngst in Quickborn die Wertung „Pop-Gesang solo“ des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ gewonnen und wird im März beim Landeswettbewerb antreten. Für ihren Auftritt bei den Rotariern hatte Sie „Feeling Good“ von Anthony Newley sowie „Ain’t Nobody“ von David „Hawk“ Wolinski ausgewählt, wobei sie beim zweiten Stück selbst am Klavier saß.

Für „Run“ von Gary Lightbody erhielt sie Unterstützung von ihrer Schwester Josefina Eggers. Die Zwölfjährige zeigte auf der Violine, warum sie ebenfalls den Regionalentscheid mit ihrem Instrument gewonnen hat. Zwischen den Auftritten lieferte Rotarier Frank Sonntag seinen traditionell humoristischen Jahresrückblick. „Wenn das Ding hier Neujahrskonzert heißt und im Februar stattfindet, darf man das“, sagte der Rotarier, der mit Beginn des rotarischen Jahrs am 1. Juli neuer Governor des Distrikts 1890 Hamburg und Schleswig-Holstein, dem regionalen Zusammenschluss der lokalen Clubs, wird.

Der Erlös des Konzerts soll Nachwuchskünstlern und sozialen Projekten zugute kommen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir auch die Flüchtlingsarbeit unterstützen“, sagte Rotarier Heinz Wiedemann. Aber der Großteil der Einnahmen solle den Musikern, die beim Konzert auf der Bühne standen, zufließen.

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erstellt am 08.Feb.2016 | 16:30 Uhr

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