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Quickborn : 27. Weihnachtsmarkt am 6. Dezember

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Beim 27. Weihnachtsmarkt am 6. Dezember sind erstmals zwei Rockbands mit dabei. 60 Aussteller bieten Kunsthandwerk an.

Quickborn | Süßer die Glocken nie klingen? Nein. Süßer die Gitarren nie klingen: Zum ersten Mal werden auf dem Weihnachtsmarkt auch zwei Rockbands zu hören sein. Random Choice und Wyld Paradise werden auf einer Bühne dem Publikum einheizen. Allerdings nicht wie gewohnt. Random-Choice-Sängerin Hannah Gleisner, vielen auch in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt bekannt, sagt, dass sie und ihre Bandmitglieder mit Akustik-Versionen an den Start gehen werden, und auch von Wyld Paradise von der privaten Musikschule Limited Tones werden eher die leiseren Töne zu hören sein.

„Wir bieten immer etwas Neues an“, sagte Karl-Heinz Marquardt vom Eulenring, der gestern das Programm vorstellte. Der Zusammenschluss der Quickborner Vereine und Verbände lädt für Sonnabend, 6. Dezember, zum bunten adventlichen Treiben rund um die Marienkirche ein. Um 12 Uhr wird der Basar von Stadtrat Klaus Hensel (CDU) eingeläutet – unterstützt von der Bläsergruppe der Quickborner Musikschule.

Bis 20 Uhr haben die Quickborner die Möglichkeit, dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Es wird den Gästen einiges geboten: Etwa 60 Aussteller bieten einen bunten Mix an Kunsthandwerk an. Auch Glühweinbuden dürfen nicht fehlen. Für die Kinder gibt es ein Karussell und das beliebte Ponyreiten – angeboten von Steffi Iden, die zur gestrigen Pressekonferenz mit Pony „Jökull“ angereist war.

Auch der Weihnachtsmann hat sein Kommen gegen 14 Uhr angesagt, wusste Bernd Kleinhapel, ehemaliger Bürgervorsteher von Quickborn, zu berichten. Der Weihnachtsmann belohnt artige Jungen und Mädchen mit kleinen Geschenken.

Die Pfadfinder der katholischen Kirchengemeinde backen Stockbrot. Die evangelische Gemeinde öffnet ihren Bücherflohmarkt und bietet für Kinder das „Basteln von Lebkuchenherzen“ an. Im Gemeindehaus präsentieren die Geschichtswerkstatt und die Gleichstellungsbeauftragte Hannah Gleisner eine Ausstellung über Menschen, die zu Namensgebern von Quickborner Straßen und Gebäuden wurden. Die Arbeiterwohlfahrt sorgt für Kaffee und Kuchen. Um 17 Uhr beginnt in der Kirche das Weihnachtsliedersingen mit Pastorin Claudia Weisbarth.

Nicht fehlen darf die große Tombola des Quickborner Kinderhilfswerks mit 6000 Losen und mehr als 2000 Preisen. Sie wird seit mehr als 25 Jahren von Helmut Weiß und Richard Janssen vom Kinderhilfswerk organisiert. „Dieser Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck über einen derart langen Zeitraum ist in Schleswig-Holstein einzigartig“, sagte Marquardt. Er wäre allerdings ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht möglich. So sind beispielsweise die Mitarbeiter des Bauhofs, der Stadtwerke, der Werkstatt und die Vorstandsmitglieder für den Aufbau verantwortlich. Hannah Gleisner sagte zu, die Mitglieder des Eulenrings beim Becherspülen zu unterstützen.

Weil alle auf Geld verzichten, kann der Erlös wie in jedem Jahr dem Quickborner Kinderhilfswerk zugute kommen. 10.000 bis 12.000 Euro kommen gewöhnlich zusammen. Geld, mit dem Not leidenden Kindern aus Quickborn und der Umgebung geholfen wird.

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erstellt am 21.Nov.2014 | 12:00 Uhr

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